Dorstfelder Sänger baten zur musikalischen Reise in den Advent

DORSTFELD „Wir haben Fans und das ist gut so“, begrüßte Günter Kahl, erster Vorsitzender des Männergesangvereins Dorstfeld, die Zuschauer in der proppevollen evangelischen Kirche Dorstfeld zum Adventskonzert.

von Von Karin von Cieminski

, 11.12.2008, 14:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dorstfelder Sänger baten zur musikalischen Reise in den Advent

Der Männergesangsverein Dorstfeld lud die Zuhörer in der evangelischen Kirche zu einer Reise durch die musikalischen Epochen ein.

Der MGV hatte traditionellerweise wieder hervorragende Solisten und Instrumentalisten zur Unterstützung eingeladen. Und schaffte damit wunderbare Abwechslung und Kontraste. Bei der Kombination von Chor und Bass-Bariton Daniel Sprint, etwa bei Fischers „Wenn ich ein Glöcklein wär“, ergänzten sich Leichtigkeit des Chors und strahlende Tiefe des Solisten. Schade nur, dass der Chor nicht zum Solisten bei „Tochter Zion“ mit einstimmte. Wundervoll zeigte sich die Kombination auch beim modernen „Jerusalem“ von Adams/Ihlau, bei dem der Applaus richtig aus dem Publikum herausplatzte.

Das meist gefeierte Stück an diesem Abend – zusammen mit dem schmachtend-schönen „Cantique pour Noel“. Dieses sang der Chor gemeinsam mit Sopranistin Angela Hölscher. Ihre liebliche Stimme war ebenfalls wirkungsvoll und kontrastreich zum Chor. Das Programm rund machte auch die Auswahl an eleganten, klassischen und vertrauten, wohligen Liedern. Besinnlich und fröhlich. Glückliches Lächeln nicht nur auf den Gesichtern der Zuschauer, sondern auch bei Chorleiter Martin Martmöller, der während der Proben ziemlich streng und fordernd ist, wie Günter Kahl nebenbei verriet, und der mit seinem Chor nur zufrieden sein konnte.

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