Dortmund wurde zum Broadway des Reviers

Cityring-Konzerte

Die Zugaben haben die Musical-Gala am Sonntag auf dem Dortmunder Friedensplatz perfekt zusammengefasst: „Ein Hoch auf uns“, sangen Patricia Meeden und Mark Seibert, die vor 1823 Besuchern zwei Stunden lang den Platz zum Broadway des Reviers gemacht haben.

DORTMUND

, 04.09.2017 / Lesedauer: 2 min
Dortmund wurde zum Broadway des Reviers

Die Musical-Stars Patrica Meeden und Mark Seibert (M.) begeisterten bei der Gala mit den Dortmunder Philharmonikern unter Leitung von Philipp Armbruster.

Und mit „You‘ll never walk alone“ aus dem Musical „Carousel“ demonstrierten das Theater, die Dortmunder Philharmoniker unter Philipp Armbruster und die Musicalstars, lautstark unterstützt vom Publikum, den Schulterschluss mit der Vereinigung der Dortmunder Händler, dem Cityring Er hat mit Sponsoren das Open-Air-Fest in die Stadt geholt.

Riesige Bühnenpräsenz

Es war ein fantastischer Abend, der balladenhaft begann. Spätestens als die zierliche Patricia Meeden, die mit ihrer Präsenz und ihrem Charme jede Riesenbühne füllt, „One moment in time“ aus dem Whitney-Houston-Musical „Bodyguard“ gesungen hatte, tobten die Musicalfans auf dem Platz.

Mark Seibert war der temperamentvollen Sängerin ein ebenbürtiger Partner. Er ist ein eleganter Musicalsänger, der zunächst mit Pop – „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „Englishman in New York“ von Sting – beeindruckte.

Tanz- und Rockmusicals

Im zweiten Teil wurde es dann mit Ausschnitten aus Tanz- und Rockmusicals fetziger. Hinreißend performed war das „You‘re the one that I want“ aus „Grease“ von Meeden und Seibert, mitreißend „Footloose“, und im „We will rock you“ von Queen lösten die beiden Musicalstars eindrucksvoll das ein, was der Text verspricht. Neuauflage ist geplant

Alle wünschen sich 2018 eine Neuauflage

Das Orchester hatte sich an diesem dritten Festivalabend richtig schön freigespielt und swingte in tollen Arrangements. Und: Gibt es die Cityring-Konzerte auch 2018? „Ja, wir wollen das alle“, betonte der Cityring-Vorsitzende Dirk Rutenhofer.

5208 Besucher, die die Veranstalter an den drei Abenden gezählt haben, geben ihm Recht. Bei der Premiere 2016 kamen 760 mehr – da allerdings zu vier Konzerten und bei deutlich besserem Wetter.