Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

1200 Kurden bei Protestzug

DORTMUND Weitgehend friedlich endete am Samstag eine Kurden-Demonstration in der City. Die Teilnehmerzahl wuchs im Verlauf ´der Veranstaltung von 700 auf 1200. Eine türkische Gegendemo gab es nicht.

von Von Gaby Kolle

, 03.11.2007
1200 Kurden bei Protestzug

Die Teilnehmer hatten sich ab 12 Uhr am Katharinenplatz versammelt.

Mit einstündiger  Verspätung und unter starkem Polizeiaufgebot startete der Protestzug  des Deutsch-Kurdischen Kulturvereins am Katharinentor. Die Teilnehmer wandten sich gegen die Kurdenpolitik der türkischen Regierung  und die "Besetzung in Kurdistan".

Die Versammlung machte sich gegen 13.30 Uhr  am Katharinentor auf  den Weg  zur Zwischenkundgebung an der Rheinischen Straße/Ecke Unionstraße.  Gegen 16.30 Uhr endete die Demonstration am Freistuhl.

Bierdosen flogen vereinzelt

Erst bei der Abschlusskundgebung versuchten einige Demonstranten die Polizeikette zu durchbrechen, mit der die Beamten die Versammlung gegenüber dem Hauptbahnhof abschirmten. Bierdosen flogen vereinzelt gegen die Ordnungshüter - ein Ventil für die hohe Emotionalität des Protestmarsches.  Doch Polizei und Veranstalter hatten die Situation schnell im Griff.

Die als möglich erachtete Gegendemonstration von Türken blieb aus. Die Polizei hatte befürchtet, dass der  Konflikt zwischen  der Türkei und Kurden an der irakischen Grenze auch in der Westfalenmetropole eskalieren könnte. 

Verkehrsbeeinträchtigungen

Während des Aufzuges durch die westliche Innenstadt, die mit der   Abschlusskundgebung an der  Katharinenstraße  gegen 15.30 Uhr zu Ende ging, kam es zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

  

Lesen Sie jetzt