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Angst ums Kinderschutzzentrum

DORTMUND Angst ist das vorherrschende Gefühl beim heiklen Thema Kinderschutzzentrum, dessen Vorstand der langjährigen Geschäftsführerin Gabriele Voigt-Weise gekündigt hat. Angst, dass diese vorbildliche Einrichtung Schaden nehmen könnte in Folge der Personal-Diskussion um Voigt-Weise.

von von Ulrike Böhm-Heffels

, 19.11.2007
Angst ums Kinderschutzzentrum

Ihre Personalführung wird von ehemaligen Mitarbeitern scharf kritisiert: Gabriele Voigt-Weise.

Angst bestimmte offenbar auch jahrelang das Gefühl von Mitarbeitern, die erst jetzt schwere Vorwürfe zur Personalführung der Geschäftsführerin erheben. Eine frühere Beschäftigte dieser Ärtzlichen Beratungsstelle gegen Misshandlung und Missbrauch von Kindern hatte sich an die Rechtsanwältin Ursula Jaklitsch gewandt. Seither lässt die Juristin nicht locker. Inzwischen sollen mehrere ehemalige Mitarbeiterinnen eidesstattliche Versicherungen über die Vorgänge abgegeben haben. Die Rede ist von schwerem Mobbing, Schikane und noch gravierenderen Vorwürfen, die zunächst der Abklärung bedürfen. Ein erstes Gespräch zur weiteren Vorgehensweise fand Montagabend statt.

Aussagen vor Gericht

Rechtsanwältin Jaklitsch: „Erwogen wird inzwischen auch eine fristlose Kündigung.“ Zur Erinnerung: Der Vorstand hatte der Geschäftsführerin, die seit Juni erkrankt ist, zum 30. April 2008 fristgerecht gekündigt. Jaklitsch strengt offenbar einen Prozess gegen Gabriele Voigt-Weise an: „Ich werde die Mitarbeiter bitten, vor Gericht auszusagen.“ Der Schatzmeister des Vereins, Dirk Pickrun – er gehört dem Vorstand erst seit zweieinhalb Jahren an –, bestätigt, inzwischen habe sich ebenfalls der Vorstand einen Anwalt genommen. 

Angst hat übrigens auch der Kinderschutzbund in Dortmund, versehentlich in die Schusslinie zu geraten. Diese Einrichtung arbeitet völlig unabhängig vom Kinderschutzzentrum. Durch die Namensähnlichkeit kommt es leider schnell zu Verwechslungen.

  

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