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Bahnhofs-Finanzierung: Hürden ausgeräumt

DORTMUND Als Bahnhofsplaner in Dortmund braucht man Geduld. Das gilt auch für die Sicherstellung der Finanzierung, die heute erneut im Haushaltsausschuss des Bundestags auf der Tagesordnung stand.

von Von Oliver Volmerich

, 15.11.2007
Bahnhofs-Finanzierung: Hürden ausgeräumt

Der Dortmunder Hauptbahnhof kann weiter auf finanzielle Hilfe aus Berlin hoffen.

Statt am Morgen kam der Ausschuss wegen umfangreicher Vorberatungen und einer Abstimmung im Bundestags-Plenum erst am Mittag zusammen. Die letzte Gefahr, die dem Dortmunder Hauptbahnhof drohte, war allerdings schon ausgeräumt. Nach den Vereinbarungen zwischen SPD und CDU steht die Bahnhofsfinanzierung nicht zur Disposition.

      Schon in der vergangenen Woche hatten der Haushaltsschuss bzw. die Koalitionsfraktionen die Weichen gestellt. Demnach kann das Bundesverkehrsministerium Mittel, die für den Schienenausbau zur Verfügung stehen, nun auch für die Sanierung der Bahnhöfe von Dortmund, Essen und Duisburg verwenden. Anlass für diese Sonderregelung ist die Kulturhauptstadt Ruhr 2010.

Wie viel Geld am Ende genau für den Dortmunder Hauptbahnhof fließt ist allerdings noch offen. 75 Mio. Euro hatte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zuletzt avisiert, wenn es bei einem Konzept auf Basis der bestehenden Planfeststellung bleibt. Die war in 3do-Zeiten entstanden. 55 Mio. soll das Land beisteuern. Die Bahn hatte auf dieser Basis zuletzt eine Investitionssumme von 145 Mio. Euro für einen neuen Dortmunder Hauptbahnhof genannt.

 

  

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