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Bilanz der Bauaufsicht: Stadt bleibt "attraktive Adresse"

DORTMUND "Der Dortmunder Himmel ist mit Dortmunder Kränen reich gesegnet", stellt Stadtdirektor Ullrich Sierau fest. Dass die Krise auf dem Dortmunder Baumarkt zumindest in der jüngsten Vergangenheit noch keine Spuren hinterlassen hat, zeigen auch die Bilanzzahlen der Bauaufsicht.

von Von Oliver Volmerich

, 30.04.2009 / Lesedauer: 2 min

Die Zahl der Vorgänge, die die 61 Mitarbeiter am Burgwall zu bearbeiten hatten, ist mit 4751 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gesunken (minus 1,5 Prozent), die Zahl der Bauanträge mit 2370 sogar annähernd gleich (- 1).

Deutlicher Anstieg bei Bauanträgen für Ein- und Zweifamilienhäuser

Besonders erfreulich: Bei den Bauanträgen für Ein- und Zweifamilienhäuser gab es 2008 sogar einen deutlichen Anstieg um 17 Prozent auf 811. Wobei es nicht immer um Neubauten, sondern oft um An- und Ausbau-Vorhaben geht. "Aber auch das belebt den Wohnungsmarkt und bedeutet eine qualitative Verbesserung des Bestandes", betont Hans-Werner Steinschulte als stellvertretender Leiter des Planungs- und Bauordnungsamtes. "Dortmund ist für Bauherren weiterhin eine attraktive Adresse."

Das zeigt auch der Blick auf die Fördermittel für Wohnraum. Hier wurde in 2008 mit 29 Mio. Euro eine ähnlich hohe Summe wie 2006 bewilligt, mit einem deutlichen Plus zu 2007. Und auch hier geht der Trend hin zu Investitionen in den Bestand, etwa in Barrierefreiheit und Energieeffizienz.

Plus bei Gebühren

Die Zahl der Baugenehmigungen sank zwar im Jahr 2008 von 2081 auf 1964. Trotzdem klingelte es öfter in der Kasse des Amtes. Die Gebührenerträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr von 3,8 auf über 4 Mio. Euro. Nicht zuletzt dank einiger Großbaustellen. Die Top 20 brachten allein 1,8 Mio. Euro ein, bilanziert Steinschulte - allen voran das Ikea-Europalager in Ellinghausen oder Hochhaus-Projekte wie der Westfalentower an der B1 oder der Neubau der Volkswohlbund-Zentrale am Südwall.

Auch mit Blick auf künftige Millioneninvestitionen und Gebührenzahlungen ist Steinschulte nicht bange, warten doch mit dem ECE-Center auf dem Thier-Gelände oder dem Bürogebäude von Kölbl&Kruse weitere Großkaliber.

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