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Weniger Besucher als erwartet bei Pink-Floyd-Ausstellung im U-Turm

Dortmunder U

Die Pink-Floyd-Ausstellung „Their Mortal Remains“ im Dortmunder U zieht bislang weniger Besucher an als erhofft. Das bestätigte die Stadt am Dienstag. Doch es gibt Hoffnung auf Besserung.

Dortmund

, 04.12.2018
Weniger Besucher als erwartet bei Pink-Floyd-Ausstellung im U-Turm

© Oliver Schaper

Dass die Besucherzahlen bei der Pink Floyd-Ausstellung im U-Turm bislang hinter den Erwartungen zurückbleiben, räumte der Geschäftsführer der städtischen Kulturbetriebe Dr. Stefan Mühlhofer am Dienstag in der Sitzung des Kulturausschusses ein – ohne konkrete aktuelle Zahlen zu nennen.

Von 150.000 erwarteten Besuchern war im Vorfeld der im September gestarteten Ausstellung die Rede. Inzwischen ist fraglich, ob das Ziel bis zum Ende der Schau im Februar 2019 erreicht wird. „Die Besucherresonanz ist nicht so, wie wir sie erhofft haben“, erklärte Dr. Stefan Mühlhofer. Es sei aber Besserung in Sicht. „Inzwischen ziehen die Besucherzahlen deutlich an“, sagte Mühlhofer.

Trotzdem „mehr als bei allen bisherigen Ausstellungen im U“

Konkrete Zahlen nannte er nicht, aber eine neue Prognose. „Wir werden nicht die Besucherzahlen erreichen, die wir uns am Anfang versprochen haben, aber mehr als bei allen bisherigen Ausstellungen im U“, sagte Mühlhofer. „Es wird auf jeden Fall die bestbesuchte Ausstellung der letzten Jahrzehnte in Dortmund sein“, erklärte Kulturdezernent Jörg Stüdemann.

Noch sei auch offen, ob die Stadt nun mit einem Minus kalkulieren müsse, wie der Quartalsbericht der Kulturbetriebe suggeriert. „Das wird sich noch verbessern“, zeigte sich Mühlhofer überzeugt. Zumal auch der Anteil an den Merchandising-Einnahmen im Rahmen der Ausstellung für die Stadt noch nicht zu beziffern sei.

Öffentlichkeitswirkung stellt zufrieden

Hochzufrieden zeigte sich Mühlhofer mit der Wirkung und überregionalen Wahrnehmung der Ausstellung. „Wir sind noch nie so breit gestreut worden in der Bundesrepublik“, stellt er mit Blick auf Werbung und Presseberichte fest. Tatsächlich stamme jeder vierte Besucher nicht aus Nordrhein-Westfalen. „Wir locken mit der Ausstellung viele auswärtige Besucher in die Stadt“, sagte Mühlhofer.

Konkrete Besucherzahlen wird es nach Absprache mit den Leihgebern der Pink-Floyd-Ausstellung wohl erst zum Abschluss der Schau im Februar 2019 geben. Bislang war diese nur in London und Rom zu sehen.

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