Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Blindgänger in 18 Minuten entschärft

26.11.2007

Blindgänger in 18 Minuten entschärft

<p>Als Björn Pastowski am Morgen auf dem Gelände des ehemaligen Gemeindezentrums Heliand-West baggerte, lag plötzliche eine Bombe in der Schaufel. Wegener</p>

Evakuierungen und Straßensperrungen im Gebiet zwischen Westfalenpark und Märkische Straße verursachte gestern ein Weltkriegs-Relikt. Wegen der Entschärfung eines 250-Kilo-Blindgängers mussten mehrere Hundert Anwohner ihre Häuser verlassen und Autofahrer Wartezeiten einkalkulieren.

Die eigentliche Entschärfung der britischen Fliegerbombe vom Typ MC500 war in 18 Minuten erledigt. 16.12 Uhr legte Erich Arndt (57) vom Kampfmittelräumdienst los, 16.30 Uhr hielt er den Zünder in der Hand.

Während die Evakuierungen und Sperrungen in den kleineren Straßenzügen wie Mollwitzer-, Oberschlesier- oder Mendestraße schon frühzeitig begannen, konnte die wichtige Verkehrsachse Märkische Straße bis kurz vor der Entschärfung geöffnet bleiben. Dennoch ließen sich Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden, zumal auch Busse der Linien 453 betroffen waren.

Baggerfahrer Björn Pastowski (39) hatte die Bombe bei Arbeiten an der Mollwitzer Straße entdeckt. Ihm war gegen 10.30 Uhr das Herz in die Hose gerutscht, als er sie in der Schaufel seines Baggers sah. Seine Angst war berechtigt: "Bei solchen Erdarbeiten kann so eine Bombe explodieren. Sie enthält 125 Kilo Spezial-TNT, die einen bis zu vier Meter tiefen Krater in den Boden reißen und im Umkreis von gut 200 Metern Dächer abdecken und Scheiben zerstören", so Arndt.

Ab Mittag hatten rund 50 Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Radius von 250 Metern um die Fundstelle die Anwohner benachrichtigt und Nachbarn evakuiert. weg

Lesen Sie jetzt