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Busse und Bahnen stehen, Kitas sind dicht, Stau droht

Warnstreik am Mittwoch

14 Tage nach dem ersten Warnstreik ruft Verdi für Mittwoch zum ganztägigen Ausstand im öffentlichen Dienst auf. Rund 20.000 Protestierende werden in Dortmund erwartet - in der City drohen deshalb Staus. Wir liefern Fragen und Antworten zum Warnstreik.

DORTMUND

von Von Tobias Großekemper

, 20.03.2012 / Lesedauer: 3 min
Busse und Bahnen stehen, Kitas sind dicht, Stau droht

Eindrücke vom Verdi-Warnstreik in Dortmund.

In drei Demo-Zügen wollen sie ab 9 Uhr zum Südwall marschieren, hier soll zwischen Hoher Straße und Ruhrallee um 11.15 Uhr eine Kundgebung stattfinden, die bis 12.30 dauern soll. In der Innenstadt muss mit Verkehrsproblemen gerechnet werden.

 

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Nein. Sämtliche Stadtbahn- und Buslinien werden seid heute morgen, 3.30 Uhr, nicht befahren. Voraussichtlich bleibt es bei diesem Stillstand bis 1.30 Uhr morgen früh. Nahverkehrszüge und S-Bahn-Linien der Bahn sind aber vom Streik nicht betroffen. 

Vielleicht mit einer Fahrgemeinschaft, die von Eltern gebildet wurde. Vielleicht auch mit dem Fahrrad. Mit Sicherheit sind die Schulen offen.Finden Eltern, der Schulweg ist zu lang oder zu gefährlich, können sie ihr Kind auch entschuldigen, dazu reicht ein Entschuldigungsschreiben der Eltern, das am nächsten Tag in der Schule abgegeben wird. 

Vor vierzehn Tagen waren 105 von 109 städtischen Kindergärten und Kindertagesstätten dicht. Bei diesem Streik werden es wohl nicht weniger sein. Da es keinen Notdienst gibt, liegt es an den Eltern, die Betreuung ihrer Kinder zu regeln. 

Heute niemand, so es sich um Biotonnen und grauen Restmülltonnen handelt. Die Leerungen verschieben sich um einen Tag. Die Deponie Dortmund-Nordost, das Kompostwerk Dortmund-Wambel und die sechs Recyclinghöfe bleiben dicht. 

Für das Klinikum Dortmund wurde mit Verdi eine Notdienstvereinbarung für den Streiktag geschlossen. Danach sind die Kinderklinik, die Kinderchirurgische Klinik, die Frauenklinik, die Onkologischen Ambulanzen, die Strahlentherapie, Intensivstationen und Schlaganfall-Einheit von Streikmaßnahmen ausgeschlossen. Ansonsten soll es zumindest einen Dienst wie an Wochenenden mit reduzierter Besetzung der Stationen geben. 

Aufgerufen sind die Beschäftigten der Stadtverwaltung, des Theaters, die Beschäftigten der Sparkasse, der DSW, der DEW, der EDG, der Wasserwerke Westfalen, der Städtischen Seniorenheime, der Agentur für Arbeit, des Job-Centers und der Familienkasse sowie die Beschäftigten des Studentenwerks.

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