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BVB-Star Guerreiro muss 90.000 Euro Strafe zahlen

Unfallflucht in Brackel

BVB-Profi Raphael Guerreiro muss nach einer Unfallflucht in Brackel 90.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen zahlen. Dazu ist der Portugiese am Mittwochvormittag vor dem Amtsgericht Dortmund verurteilt worden. Zu Beginn des Prozesses gab sich der Star reumütig.

DORTMUND

16.08.2017
BVB-Star Guerreiro muss 90.000 Euro Strafe zahlen

BVB-Star Raphael Guerreiro hier beim Prozess vor dem Amtsgericht Dortmund.

Das Amtsgericht legte im Urteil fest, dass der derzeit verletzte BVB-Profi, der am Mittwochmorgen um kurz vor neun Uhr an Krücken in das Gerichtsgebäude betreten hatte, binnen sechs Monaten eine Geldbuße von 90.000 Euro zahlen muss. Das Geld soll in Beträgen zu jeweils 10.000 Euro an neun verschiedene karitative Einrichtungen fließen. Erfüllt Guerreiro die Auflagen nicht, müsste er die zur Bewährung ausgesetzte Geldstrafe bezahlen. 

Raphael Guerreiro hatte im Prozess über seinen Verteidiger Alfons Becker sofort zugegeben, dass er am 21. November 2016 in Dortmund-Brackel einen Unfall verursacht hat. Der portugiesische Nationalspieler hatte damals mit seinem Porsche 911 einem anderen Autofahrer an der Kreuzung Wiekesweg/ Breierspfad die Vorfahrt genommen.

Dabei war es zu einem Blechschaden gekommen. Schaden: rund 2000 Euro. Der BVB-Profi hatte den Unfall zwar bemerkt, war aber letztlich einfach weitergefahren. Erst zwei Stunden später war der Portugiese selbst bei der Polizei erschienen und hatte den Vorfall gemeldet.

"Er hatte damals einen Blackout und ist kopflos geflohen", sagte Verteidiger Alfons Becker. Staatsanwaltschaft und Gericht hatten Guerreiro ursprünglich einen Strafbefehl (eine Art schriftliches Urteil) geschickt. Darin war noch eine Geldstrafe von 120.000 Euro (40 Tagessätze à 3000 Euro) festgesetzt worden. Außerdem stand ursprünglich ein neunmonatiges Fahrverbot im Raum. Ein Fahrverbot bleibt dem BVB-Profi nach dem jetzigen Urteil nun komplett erspart. 

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