Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Das Bett der Emscher wurde geflutet

Milliarden-Projekt

DORTMUND Das Jahrhundertprojekt des Emscherumbaus ist am Freitag (18.12.) einen wichtigen Schritt voran gekommen. Am Nordrand des künftigen Phoenix Sees in Hörde fließt die Emscher seit Freitag in ihrem neuen, naturnahen Flussbett.

von Von Oliver Volmerich

, 18.12.2009
Das Bett der Emscher wurde geflutet

Nach rund 100 Jahren wurde das Bett der Emscher geflutet.

30 Mio. Euro hat sich die Emschergenossenschaft die Offenlegung der Emscher in Hörde kosten lassen, wozu das Land 6,2 Mio. Euro aus seinem Ökologie-Programm beisteuerte. 43 Mio. Euro fließen in den neuen, unterirdischen Abwasserkanal. Von einem historischen Tag war am Freitag gleich mehrfach die Rede. Und von der „Wiedergeburt der Emscher“. Denn die plätschert nach mehr als 100 Jahren im Untergrund unter der alten Hermannshütte nun wieder an der Oberfläche.

Noch dazu in einem nagelneuen Bett in der „künftigen Beletage von Hörde“, wie der Vorstandsvorsitzende der Emschergenossenschaft, Dr. Jochen Stemplewski, mit Blick auf die Entwicklung rund um den Phoenix See anmerkte. Denn dort, am Nordufer, fließt die Emscher mit sauberem Wasser durch eine bis zu 50 Meter breite und (bald) grüne Auenlandschaft. Bei Hochwassergefahr kann der benachbarte See als Überlauf genutzt werden.

„Wir geben die Flusslandschaft der Emscher den Menschen zurück“, erklärte Stemplewski nicht ganz ohne Pathos das Milliarden-Projekt des Emscherumbaus. Und in diesem Rahmen ist die Flutung des 1,3 Kilometer langen Emscherlaufs am Phoenix See ein echter Meilenstein.

  • Auch OB Sierau war bei der Flutung dabei. Was er über das Milliarden-Projekt sagte sowie weitere Infos lesen Sie am Samstagsausgabe (19.12.) der Dortmunder Ruhr Nachrichten.
Lesen Sie jetzt