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Das Novado schließt Samstag für immer

Gaststätte im Kreuzviertel

Wer noch einmal einen Meze-Teller im Novado genießen möchte, muss sich beeilen. Sinan Durulan öffnet seine Gaststätte im Kreuzviertel am Samstag zum letzten Mal. In 45 Jahren hat er in Dortmund einiges erlebt.

DORTMUND

von Von Tilman Abegg

, 27.11.2013 / Lesedauer: 2 min
Das Novado schließt Samstag für immer

Sinan Durulan in seiner Bar Novado: Am Samstag (30. 11.) öffnet er zum letzten Mal.

1979 eröffnete Durulan nach eigener Aussage das erste türkische Restaurant Dortmunds, „Dede“ an der Schützenstraße. In den 90er- und Nuller-Jahren betrieb er in der Nordstadt die Musik- und Szene-Kneipen Gypsi, Root und Gypsi II und servierte Pizza-Kreationen mit türkischer Knoblauchwurst.Am 3. Juli 2006 machte er zusammen mit seinem Sohn Felix das Novado auf. Das Novado ist etwas kleiner als die meisten Gaststätten der südlichen Innenstadt. Rote Wände, Tische und Stühle in warmen Holzfarben, darüber orangerote Zipfellampen, Jazz in der Luft, im Sommer kleine Tische auf dem Bürgersteig.

Große Gemälde in Erdtönen, dazwischen Schwarz-Weiß-Fotos von Musikern. Am Ende der Bar eins von den Beatles, darunter eins von Durulans Band „The Prophets“, aufgenommen ’69, darauf Durulan als junger Mann mit achtsaitigem Bass. „Ich werde die Leute hier vermissen“, sagt Durulan. „Aber ich merke, dass ich langsam genug davon habe, jeden Tag von mittags bis nachts zu arbeiten.“ Nach fast 45 Jahren Gastronomie nehme der Spaß am Job langsam ab. Zum Beispiel würde er gern mal mit seiner Freundin ins Kino gehen. Deswegen öffnet er das Novado am Samstag (30.11.) zum letzten Mal.

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