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Das sagt der Zoodirektor zum Giraffen-Tod

Obduktionsergebnis bekannt

Zwei Tage nach dem Tod des Dortmunder Giraffenbullen "Vuai" hat sich Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter geäußert. Es sei ein sehr bedauerlicher Unfall gewesen. Inzwischen ist auch das Obduktionsergebnis bekannt.

DORTMUND

, 28.10.2015
Das sagt der Zoodirektor zum Giraffen-Tod

Giraffenbulle Vuai kurz nach seiner Geburt im November 2008.

Bei einer Pressekonferenz im Dortmunder Zoo äußerte sich Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter erstmals zum Tod von Giraffe "Vuai". Nach der Obduktion gehe man von einem tragischen Unfall aus. "Das Tier war tatsächlich kerngesund", sagte Brandstätter. Es habe keine Vorerkrankung gegeben. 

 "Vuai" sollte in einen portugiesischen Zoo umziehen. Beim Verladen des Giraffenbullen schien alles in Ordnung . Doch nach etwa 60 Kilometern bemerkten die Fahrer des holländischen Tier-Transportunternehmens über die Kamera im Hänger, dass sich "Vuai" hingelegt hatte. Weil das für Giraffen immer eine prekäre Lage ist, kehrte der Transport um zum Dortmunder Zoo.

Tier wurde eingeschläfert

Warum sich "Vuai" niedergelegt hat, lasse sich nicht nachvollziehen, stellte Brandstätter am Mittwoch fest. Man habe noch mit vereinten Kräften und mithilfe der Zootierärztin versucht, ihn wieder zum Aufstehen zu bewegen. Doch als das nicht gelang, habe man das sechsjährige Tier eingeschläfert, um es von seinen Qualen zu erlösen.

Der Giraffenbulle sollte schon einmal vor ein paar Wochen von einem Tiertransporter abgeholt werden. Den befanden allerdings die Zoomitarbeiter als zu klein und schickten ihn wieder weg. Daraufhin beauftragte der für den Transport zuständige Zoo in Portugal ein niederländisches Unternehmen für solche Spezialtransporte.

Bei diesem Hänger habe es keinerlei Beanstandungen gegeben, sagte Brandstätter. Ganz im Gegenteil. Auch die Fahrer des Tiertransports hätten mit ihrer Umkehr alles richtig gemacht, betonte der Zoodirektor. Es sei der erste Giraffentod im Dortmunder Zoo in Zusammenhang mit einem Transport gewesen.

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