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Das sind die Neuigkeiten aus dem Dortmunder Zoo

Übersicht

Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter stand am Dienstag Rede und Antwort im Ratsausschuss für Freizeitbetriebe. Im Gepäck hatte er eine sehr schöne Nachricht.

BRÜNNINGHAUSEN

, 20.09.2016
Das sind die Neuigkeiten aus dem Dortmunder Zoo

Eines der beiden Weibchen bei den Ringelschwanzfelsenkängurus hat den Beutel voll.

  • Nachwuchs bei den Ringelschwanzfelsenkängurus

Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter hatte am Dienstag eine schöne Nachricht zu verkünden: Im Mai waren zwei Ringelschwanzfelsenkänguru-Damen in die neue begehbare Anlage zum bis dahin einsamen Männchen Speedy gezogen. Jetzt sitzt bei einem der Weibchen der erste Nachwuchs im Beutel – wenn auch noch nicht zu sehen.

  • Baustellen im Zoo

Die Dauerbaustelle im Eingangsbereich mit Kassenhäuschen, Zoo-Shop und Gastronomie war mit dafür verantwortlich, dass im ersten Halbjahr 2016 die Besucherzahl um mehr als zehn Prozent zurückgegangen ist; denn der erste Eindruck zähle, so Brandstätter. Doch ein Ende sei in Sicht. Vor zwei Tagen habe der Zoo-Shop geöffnet, und der Gastronomiepächter werde wohl in den nächsten Tagen mit seiner Einrichtung einziehen.

  • Neues zu Hause für die Tiere

Auch die Tiere werden von der künftigen Bautätigkeit im Zoo profitieren: Noch im Herbst wird die ebenfalls begehbare Ibis-Voliere, finanziert von den Zoofreunden, eröffnen. Mit begehbaren Anlagen werde das Zoo-Erlebnis auch für die Besucher gesteigert, berichtete der Zoodirektor: "Das wollen wir vermehrt einsetzen."

Auch die Brillenbären sollen eine neue Anlage mit Aussichtsplattform für die Besucher erhalten, finanziert vom Verein Kinder und Zoo.

  • Keine Tiger mehr

Auch wenn Löwen und Tiger zu den wichtigsten Tieren zählen, die Menschen im Zoo sehen wollen, kann der Zoo sie in den nächsten Monaten nicht zeigen; denn das in die Jahre gekommene Raubtierhaus muss umfänglicher saniert werden als geplant. Und auch nach Abschluss der Bauarbeiten – vermutlich 2018 – könne der Zoo aufgrund geltender Haltungsrichtlinien für Großkatzen nur eine der beiden Arten zeigen. Brandstätter: „Der letzte Löwe zieht in einen anderen Zoo, wir bauen ein neues Rudel auf und verabschieden uns vorläufig von den Tigern.“ Über sie werde man neu nachdenken.

  • Marketing-Konzept

Die Ausschuss-Vorsitzende und Bürgermeisterin Birgit Jörder fragte nach dem Marketingkonzept, das die Besucherzahlen seit 2013 hatte hochschnellen lassen und schon nach einem Jahr nicht verlängert worden war. Man lasse zunächst die eingestielten Maßnahmen weiterlaufen – so sei das Safari-Mobil sehr oft im Einsatz, erklärte Dr. Brandstätter. Nach Abwicklung der vielen Baustellen werde man einen neuen Marketing-Vorstoß unternehmen.

  • Ausblick 

Mit Blick auf die nächsten sieben bis zehn Jahre hofft Brandstätter dann auch eine neue Robbenanlage im Zoo zu haben. Baubeginn könnte Ende 2018, Anfang 2019 sein. Der Zoodirektor: „Wir gehen in die Vorplanung für die Ausschreibung.“ Zunächst müsse aber ab Oktober das bestehende Becken saniert werden, weil es aufgebrochen sei. Schließlich brauche man es während der Bauzeit der neuen Anlage für die beliebten Schaufütterungen. Daneben werde dann voraussichtlich innerhalb von anderthalb Jahren eine neue große Robbenanlage für rund 4,5 Millionen Euro gebaut.

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