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Der Busfahrer, der Nicole Schalla fuhr: „Mir geht ihr Bild nicht mehr aus dem Kopf.“

rnKriminalität

6213. Vier Ziffern haben sich Rüdiger Tiaden ins Gedächtnis gebrannt. Sie stehen für seine Schicht am 14. Oktober 1993. Der Tag, an dem Nicole Schalla ihrem Mörder begegnete. In Tiadens Bus.

Dortmund

, 10.03.2019 / Lesedauer: 5 min

Noch heute kommt es vor, dass Rüdiger Tiaden einen Linienbus durch das Jungferntal lenkt. Auf Höhe der dortigen Grundschule wandert sein Blick automatisch nach rechts. Gegen die Bewegung kann er sich nicht wehren. Sie gleicht einem Automatismus. „Durch das Unterbewusstsein ausgelöst“, sagt Tiaden. An der Stelle, an der Nicole am Tag nach der grausamen Tat gefunden wurde. Der Mörder hatte das leblose Mädchen in der Feuerwehrzufahrt der Schule unter einer Hecke liegen lassen. Ihre Kopfhörer steckten noch auf den Ohren, als man sie fand. Der Walkman hatte die Batterien mittlerweile leer gezogen.

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