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Die Stadt will Projekte für Nachhaltigkeit mit 11.000 Euro fördern

Klimaschutz

Wer sich gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Welt einsetzen will, kann dies auch in Dortmund tun - und vom Umweltamt gefördert werden.

Dortmund

, 19.08.2018
Die Stadt will Projekte für Nachhaltigkeit mit 11.000 Euro fördern

Sie wollen den Klimaschutz im Kleinen fördern (von links): Michael Leischner, Abteilungsleiter Klima, Luft und Lärm beim Umweltamt Dortmund, die Klimaschutz-Manager Christian Nähle und Gabriele Mallasch und der Leiter des Umweltamtes, Dr. Rainer Mackenbach. © Viktoria Degner

Die Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, Unwetter und Dürren nehmen zu. Die Konsequenzen des Klimawandels sind überall auf der Welt deutlich spürbar. Was noch folgt, können auch Wissenschaftler nur mutmaßen und davor warnen.

Wer sich gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Welt einsetzen will, muss nicht unbedingt in der Bundesregierung sitzen oder Teil der UN-Klimakonferenz sein. Nein, Klimaschutz ist auch im Kleinen möglich. In der eignen Stadt.

Stadt Dortmund richtet Klimaschutzfonds in Höhe von 11.000 Euro ein

Dafür hat die Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung der Stadt Dortmund einen Klimaschutzfonds in Höhe von 11.000 Euro eingerichtet. Das Förderprogramm richtet sich an alle Dortmunder, die sich mit ehrenamtlichen Projekten gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Umwelt starkmachen.

Dazu zählen Initiativen wie die "Velokitchen" in der Nordstadt, eine Werkstatt in der Nordstadt, in der man sein Fahrrad selbst reparieren kann, Projekte, die sich für Gemeinschaftsgärten im urbanen Raum einsetzen, oder Bewohner von Mietshäusern, die ihren Innenhof begrünen wollen.

"Die Ideen gibt es zwar bereits", sagt Gabriele Manasch, Klimaschutz-Managerin im Umweltamt Dortmund. "Den Initiativen fehlt es aber oft an Geld, für Werkzeug zum Beispiel." Mit der finanziellen Unterstützung will das Umweltamt den Gruppen die Möglichkeit geben, ihr ehrenamtliches Engagement auszuleben.

Klimaschutzfonds setzt sich aus Wettbewerbsgeldern zusammen

Bis zu 22 Initiativen können aus dem Topf schöpfen. Die meisten Projekte sollen mit 500 Euro, in Ausnahmefällen mit 1000 Euro gefördert werden. Pro Initiative kann die Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung nur einen Antrag bewilligen, auch ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Bewerben kann man sich ab sofort, Eingabefrist ist der 30. November 2018. Da die Projekte meist von Privatpersonen in ehrenamtlicher Arbeit gestemmt werden, soll der Bewerbungsaufwand möglichst gering sein: Wichtig sei nur, im Formular klar zu artikulieren, inwiefern die Initiative einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung in Dortmund leistet und welche der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sie verfolgt. Ein Verwendungsnachweis ist nicht nötig.

Zu finden ist der Antrag digital auf der Homepage des Umweltamtes oder in ausgedruckter Form im Umweltamt in der Brückstraße 45. Fragen beantwortet Klimaschutz-Manager Christian Nähle unter der Telefonnummer (0231) 5 02 87 74.

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