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Dr. Frank Brinkmann im Interview

DEW21-Chef

DORTMUND Seit Anfang 2010 ist Dr. Frank Brinkmann neuer Chef bei DEW21. Zeit für eine Bilanz. Wir sprachen mit dem 43-Jährigen.

von Von Bettina Kiwitt

, 03.07.2010 / Lesedauer: 3 min
Dr. Frank Brinkmann im Interview

Dr. Frank Brinkmann, DEW21-Chef.

Die Energiewirtschaft ist seit fünf Jahren im Umbruch. Hinter DEW liegt eine eher stabile Phase, aber jetzt musste auch etwas passieren. Und für Entscheidungsnotstand stehe ich sicherlich nicht.

Ich nehme die erneuerbaren Energien ernst und das ist durchaus auch politischer Wille in Dortmund, nicht nur von Seiten der Grünen.

Ich werde eine Entscheidung nie nur aus politischen Gründen treffen. Ökologie und Ökonomie müssen zusammenpassen. Doch mit den erneuerbaren Energien lässt sich heute durchaus Geld verdienen.

Nun, der Vertrag ist geschlossen, eine erneute Diskussion ist jetzt wie ein Schuss übers Grab. Neubauten sind heute immer schwierig, schon wegen der Genehmigungen und der unsicheren Gesetzeslage. Auch in Hamm gibt es Verzögerungen. Zurzeit halte ich es für sinnvoller, in gebrauchte Kohlekraftwerke zu investieren, weil die zu Marktpreisen bewertet sind.

Die Frage ist jedoch, ob man den Betrieb vorhandener Kohlekraftwerke, z.B. ausländischen Finanzinvestoren überlässt, oder heimische Betreiber in die Verantwortung nimmt, um so Chancen für Umwelt- und Klimaschutz zu wahren.

Mein Ziel ist es, die Preise so wenig wie möglich anzufassen. Es ist auch für die Verbraucher nervig, wenn sich alle drei Monate was ändert.

  • Das ausführliche Interview finden Sie in der Samstag-Ausgabe (3.7.) der Dortmunder Ruhr Nachrichten.
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