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Flughafen: Zitate und Kernaussagen der Politiker

APLERBECK Heiße Wortgefechte, heftige Verbal-Attacken - bei der Diskussion über den Flughafen im Gymnasium an der Schweizer Allee nahmen Dortmunds Politiker kein Blatt vor den Mund. Ein paar Auszüge...

von Von Heike Thelen

, 29.04.2009

Ullrich Sierau (OB-Kandidat der SPD): Ich bin für eine vorübergehende Verlängerung der Flugzeiten um eine halbe Stunde mit Verspätungsregel bis 23 Uhr. Um auf einer verlässlichen Faktenlage die weitere Entwicklung des Flughafens ab etwa 2015 diskutieren zu können, setze ich mich für ein Planfeststellungsverfahren ein, in dem alle Daten und Fakten belastbar berücksichtigt werden.

Joachim Pohlmann (parteiloser OB-Kandidat von CDU/FDP): „Ich hätte den Flughafen auch woanders gebaut, weil ich die Stelle für völlig irre halte. Aber daran können wir nun mal nichts mehr ändern. Deshalb bin ich für eine maßvolle Verlängerung der Betriebszeiten in den Abendstunden.“

Mario Krüger (OB-Kandidat der Grünen): „Der Flughafen ist ein Millionengrab, ein Fass ohne Boden. Es gibt keinerlei Hinweise der Flughafengeschäftsführung, dass zusätzliche Fluggesellschaften Interesse am Standort Dortmund haben, wenn die Betriebszeiten verlängert werden.“

Helmut Manz (OB-Kandidat der Linken): „Nur der Rückbau des Flughafens zu einem Geschäftsflughafen macht ökologisch und ökonomisch Sinn. Der Ausbau ist ein subventionierter Beitrag zur Klimakatastrophe.“

Norbert Weikert (FBI): „Die Lärmbelästigung durch den Flughafen von 6 bis 22 Uhr halten wir für unsozial. Das noch weiter auszubauen, kommt aus unserer Sicht einer Körperverletzung gleich.“

Petra Zielazny (Bürgerliste): „Aus ökonomischen Gründen und weil Lärm bekanntlich krank macht, sind, waren und bleiben wir gegen den Ausbau des Flughafens.“

Ernst Prüsse (SPD-Fraktionsvorsitzender): „Wählen Sie SPD, dann wissen sie, was sie kriegen. Bei den anderen wissen Sie nämlich nicht, weil die es nicht offen sagen.“

Frank Hengstenberg (CDU-Fraktionsvorsitzender): „Lassen Sie uns den Flughafenbetrieb nicht gleich mit der Subventionskeule erschlagen. Es ist schließlich eine Entscheidung der Stadtwerke, wenn die ihre Gewinne zur Finanzierung des Flughafens verwenden.“

Dr. Annette Littmann (FDP-Fraktionsvorsitzende): „Als vernünftigen Kompromiss zwischen Infrastrukturanforderungen und den berechtigten Belangen der Anwohner wollen wir eine maßvolle Verlängerung der Betriebszeiten in den Abendstunden bis 23 Uhr bei Landungen mit einer halben Stunde Verspätungsregel.“

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