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Friedlicher Protest gegen rechte Gewalt

Nach "Hirsch-Q"-Angriff

200 Teilnehmer einer Antifa-Demonstration haben in der Innenstadt friedlich gegen rechtsextremistische Gewalt protestiert. Neonazis, die zeitgleich im Zentrum unterwegs waren, erhielten Platzvereise.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann

, 19.12.2010 / Lesedauer: 2 min
Friedlicher Protest gegen rechte Gewalt

Die Polizei sperrte den Königswall.

Die Demonstranten reagierten damit auf den Angriff von Mitgliedern der „Skinhead-Front Dorstfeld“ auf die „Hirsch-Q“-Bar in der Brückstraße in der Nacht zum 12. Dezember.

 Wie berichtet, hatten in Springerstiefeln und Bomberjacken bekleidete Schläger die Gäste der Kneipe u. a. mit Baseballschlägern und einem Messer angegriffen. Neonazis, die während der Demo am Samstag in der Innenstadt unterwegs waren, erhielten Platzverweise von der Polizei.

Über Lautsprecher wurde die Dortmunder Gastronomie aufgefordert, Neonazis keine Räume als Treffpunkte zur Verfügung zu stellen. Nach dem Überfall auf die "Hirsch-Q"-Bar ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung. An dem Angriff beteiligt war u. a. der Neonazis Sven K., der 2005 den Punker Thomas Schulz in der einer Dortmunder U-Bahn-Haltestelle mit einer Messer getötet hatte. K. wurde nach fünf Jahren vorzeitig auf Bewährung aus der Haft entlassen.

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