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Frost stoppt Bauarbeiten: A 45 bleibt noch länger gesperrt

Nach Tagesbruch

Neue Hiobsbotschaft von der Autobahn 45: Die Sauerlandlinie bleibt noch über diese Woche hinaus für den Verkehr gesperrt. Schuld daran ist das Wetter - die Einzelheiten.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 31.01.2012 / Lesedauer: 2 min
Frost stoppt Bauarbeiten: A 45 bleibt noch länger gesperrt

Die Bauarbeiten mit Verfüllung von Hohlräumen aus alten Bergbau-Zeiten auf der A 45 sind wegen der Kälte vorerst gestoppt.

Seit zwei Wochen ist das Teilstück zwischen der Abfahrt Dortmund-Süd und dem Kreuz Dortmund/Witten der Autobahn im Dortmunder Süden gesperrt. Nach einem Tagesbruch waren weitere Hohlräume aus alten Bergbau-Zeiten unter der Fahrbahn entdeckt worden. Sie werden seitdem mit einem Spezialzement verfüllt.Nachdem die Arbeiten sich schon zweimal verzögert hatten, wurden sie jetzt sogar ganz eingestellt. "Schuld ist in diesem Fall der strenge Frost", meldet der Landesbetrieb Straßen.NRW. Die Folge: Die Vollsperrung der Autobahn dauert voraussichtlich bis übers kommende Wochenende hinaus.

Durch die zurzeit herrschenden Minus-Temperaturen frieren das Material, das Wasser und auch die Bedienteile der Bohrgeräte ein, erklären den Experten von Straßen.NRW. "Leichter Bodenfrost war bis jetzt kein Problem, aber bei den aktuellen und für die kommenden Tage angekündigten Temperaturen war nichts mehr zu machen." Um die Arbeiten trotz der angekündigten Frostperiode fortsetzen zu können, soll nun ein beheiztes Zelt aufgestellt werden. "Das ist die schnellste Lösung, damit der Verkehr auf der A45 bald wieder fließen kann", sagte Thomas Oehler von der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm.

Eine Spezialfirma vor Ort verfüllt die letzten Hohlräume mit einem Zementgemisch. Sobald die Hohlräume verschlossen sind, muss die Baustelle geräumt werden, um Platz zu schaffen für die Asphaltfirma. 2.000 Quadratmeter Fahrbahn müssen erneuert werden. "Ein genaues Datum für die Freigabe können wir nicht nennen, wir müssen erstmal das Zelt besorgen und aufbauen, und dann müssen die Geräte und das Material auftauen", erklärte Oehler. Bis jetzt wurden 215 Bohrungen durchgeführt, das entspricht einer Gesamtbohrtiefe von 3.900 Metern. 730 Kubikmeter Zementgemisch wurden rund um die Uhr verarbeitet, dass entspricht 21 Sattelzügen.

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