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Immobilienmarkt: Makler stellten Preisspiegel 2009 vor

DORTMUND Wer in Dortmund eine Immobilie kaufen möchte, sollte nach Ansicht des Immobilienverbandes IVD am Phoenix-See zuschlagen. "Wohnen am Wasser ist äußerst gefragt", sagte am Donnerstag der Dortmunder Makler Klaus Spieker bei der Vorstellung des "Wohnimmobilienmarktes NRW 2009" in Dortmund.

von Von Matthias Langrock

, 12.03.2009 / Lesedauer: 2 min
Immobilienmarkt: Makler stellten Preisspiegel 2009 vor

Laut Immobilienverband IVD wäre ein Haus am Phoenix-See zu Recht beliebt.

Spieker rechnet damit, dass die Preise am See stark steigen werden, sobald der erst einmal gefüllt ist: "Wenn die Leute Wasser sehen, schlagen diejenigen ohne Fantasie und mit viel Geld zu", erklärte Spieker, der im Vorstand des IVD-Region West sitzt.Kaufpreise seien fast durchweg gefallen

Generell ist der Dortmunder Haus- und Wohnungsmarkt dem "Preisspiegel 2009" des IVD zufolge für Käufer attraktiver geworden - was dem Makler-Verband durchaus zupass kommen dürfte. Die Preise seien fast durchweg gefallen, besonders drastisch in so genannten einfachen Lagen. Dort kostet zum Beispiel ein durchschnittliches freistehendes Eigenheim nun nur noch 200.000 Euro - Garage und Grundstück eingeschlossen. Im vergangenen Jahr waren es noch 30.000 Euro mehr gewesen. In guten und sehr guten Lagen blieben die Preise dagegen konstant: bei 420.000 beziehungsweise 600.000 Euro. Ähnlich gestaltet sich die Lage bei bestehenden Eigentumswohnungen.

Wo sich die "einfachen" und die besseren Lagen befinden, lässt sich Spieker zufolge nicht mehr so leicht zuordnen wie früher. Sowohl in der Nordstadt als auch in günstigeren Vororten gebe es durchaus Straßenzüge, in denen man hohe Mieten verlangen könne. Entscheidend sei die Nähe zu Schulen oder die Einkaufsmöglichkeiten.Kaltmieten gestiegen

Während Haus- oder Wohnungskäufer Grund zur Freude haben, sieht das auf dem Mietmarkt anders aus. Die durchschnittliche Kaltmiete für eine Drei-Zimmer-, 70-Quadratmeter-Wohnung liegt dem Preisspiegel zufolge bei 5,90 Euro/qm - vier Prozent mehr als noch 2008. Ein Trend, der sich laut Maklern noch verschärfen könnte. Und das aus gleich drei Gründen: Die Menschen ziehen wieder in die Städte, dort wird weniger neu gebaut und weil die Haushalte im Durchschnitt kleiner werden, besteht Bedarf nach immer mehr Wohneinheiten.

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