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Initiative Dortmund Parks lässt Pflanzen und Ideen sprießen

DORTMUND Jeder Park in Dortmund ist ein bisschen wie der eigene Garten – nur ohne Unkraut jäten. Die im letzten Jahr von OB Dr. Gerhard Langemeyer ins Leben gerufene „Initiative Dortmund Parks“ arbeitet heftig daran, die 400 öffentlichen Grünflächen zum Markenzeichen der Stadt zu machen.

von Von Gaby Kolle

, 05.12.2008 / Lesedauer: 2 min
Initiative Dortmund Parks lässt Pflanzen und Ideen sprießen

Das Juli-Blatt aus dem neuen Kalender »(in) Dortmunder Parks transindustrial«, fotografiert von Stefanie Müller.

Das grüne Dortmund ist nicht nur ein im doppelten Wortsinn wachsendes Plus für Erholung, Freizeit und Tourismus, sondern auch für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Umwelt. OB Langemeyer sieht bereits „mit Begeisterung“ der Eröffnung des Phoenix-Parks im nächsten Jahr entgegen (Termin steht noch nicht fest), mit dem dann die Parks und Grünflächen fast nahtlos das Kerngebiet der Stadt säumen. Nachdem der OB im letzten August bereits die grüne Südroute – 14 km vom Rathaus zur Hohensyburg – mit Bürgern erwandert hat, steht für nächstes Jahr bereits die Ost-West-Route (28 km), aufgeteilt in zwei Etappen: von der Bolmke nach Osten in Richtung Freischütz, und von der Westfalenhalle nach Westen zur Zeche Zollern II/IV.

Gleichzeitig wird fleißig weiter die Werbetrommel fürs Grün gerührt, u.a. mit einem Fotowettbewerb von Fachhochschul-Studenten, der bereits zum zweiten Mal in einen Kalender mündete – Vorbote für das Parkfestival Transindustriale im Kulturhauptstadtjahr 2010. Die wesentlichen 28 Parks und Gartenanlagen erhalten eine Schönheitskur. 100 Menschen in vier Beschäftigungsmaßnahmen pflegen das Grün, pflanzen Blumenzwiebeln und installieren Beleuchtungen; denn die Parks sollen inszeniert werden, auch mit Spiel- und Sportpunkten wie Skateranlagen und Bouleplätzen. Für die naturkundliche Bildung könnte ein neues Gebäude für das Schulbiologische Zentrum am heutigen Standort im Rombergpark das gemeinsame Dach für jährlich 260 grünbildende Veranstaltungen von Vereinen und Organisationen werden. Etwas fehlt allerdings Johannes Blume, Leiter des städtischen Regiebetriebs Grün: Er wünscht sich mehr Skulpturen – von privaten Sponsoren.  Weitere Infos unter » www.parks.dortmund.de

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