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Investor in Sicht

Eine neue Zukunft für den Kronen-Turm hatte Entwickler Hans-Georg Hovermann vor vier Monaten in den RN prophezeit. Jetzt steht tatsächlich ein Investor bereit.

16.11.2007

Investor in Sicht

<p>Zufrieden zeigten sich die Vertreter der CDU Süd mit den neuen Zukunftsaussichten für den Kronen-Turm. Volmerich</p>

Und der will nicht nur den Neubau in der schon bestehenden Baugrube neben dem Kronen-Turm in Angriff nehmen, sondern auch den Turm selbst und das alte Sudhaus umbauen und neu nutzen. "Der Investor hat die Absicht, die bestehenden Gebäude zu erhalten", erfuhren Vertreter der CDU-Ortsunion Süd bei einem Ortstermin aus einem Brief Hovermanns

Dabei waren sie eigentlich gekommen, um sich über den Zustand des Geländes südlich des neuen Gebäuderiegels im Norden zu beklagen - mit Brachflächen, wackeligen Bauzäunen und maroden Gebäuderesten. CDU-Planungssprecher hatte aber nach Rücksprache mit Hovermann als Geschäftsführer der Kronen-Immobilien-Verwaltungsgesellschaft die frohe Kunde vom neuen Investor mitgebracht. "Das wäre ein ganz, ganz wichtiger Schritt für die Stadtentwicklung und die Anwohner", zeigte sich Follert über die sich abzeichnende Entwicklung erleichtert.

Nach Auskunft Hovermanns sollen die Kaufverträge für das seit knapp zehn Jahren brachliegende Areal mit dem noch ungenannten Investor Ende des Monats notariell beglaubigt werden. Zu den konkreten Plänen des Käufers wollte er sich noch nicht äußern.

Das bisherige Konzept sah in Anlehnung an den städtischen Rahmen- und Bebauungsplan bekanntlich die Einrichtung von Loft-Wohnungen, also Wohnen im Ambiente einer Fabrik-Etage, im Kronen-Turm und einen Neubau für Gewerbe, Dienstleistung und Wohnen auf dem Nachbar-Grundstück vor. Erhalten bleibt möglicherweise auch das alte Sudhaus, dessen maroder Zustand mit eingeschlagenen Fenstern vielen Anwohnern ein Dorn im Auge ist.

Die Bauarbeiten sollen möglichst im kommenden Jahr beginnen. "Das sind Leute, die wollen da zügig rangehen", versicherte Hovermann gegenüber den Ruhr Nachrichten. Was ganz im Sinne der CDU-Vertreter ist. Sie wollen die Entwicklung nach jahrelangem Stillstand nun weiter im Auge behalten - und hoffen auch auf Investitionen im Süden des Geländes. Der dort geplante Büroriegel entlang der B 1 sei wichtig als Lärmschutz für die hochwertigen Wohnbauflächen, die im Anschluss daran entstehen sollen, stellt Knud Follert fest. Oli

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