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Kahlschlag für die "Sicherheit"

12.11.2007

Auf üppige Laubbäume ging der Blick der Anwohner an der Sonnenstraße im Kreuzviertel. Bis vor einigen Tagen Fälltrupps anrückten, um die Bäume zu stutzen - zum Teil bis auf Stumpf und Stamm.

"Die Bäume an der S-Bahnstrecke wurden dermaßen zurückgeschnitten, dass man von einer Zerstörung des Wohnumfeldes sprechen kann", ärgert sich Anwohner Peter Scherer. "Jetzt schaut man nur noch auf hässliche graue, Graffiti verschmierte Wände." Verursacher des Kahlschlags ist die Bahn AG, dessen Sprecher Gerd Felser auf RN-Anfrage das Vorgehen verteidigte.

Das Stutzen der Bäume auch in dieser radikalen Form sei erlaubt und aus Sicherheitsgründen geboten, erläuterte er. Denn herabfallende Äste könnten den Schienenverkehr gefährden. "Auch wenn der Verlust der Bäume bedauerlich ist: Die Sicherheit hat für uns Vorrang", betont Felser. Oli

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