Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kinderschutzzentrum lebt weiter

DORTMUND Die Angst geht weiter. Angst ums Kinderschutzzentrum (nicht Kinderschutzbund!). "Wir wollen nicht, dass sie kaputt geht, diese Institution. Sie leistet wertvolle Arbeit", sagt Ursula Jaklitsch.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 21.11.2007
Kinderschutzzentrum lebt weiter

Das Kinderschutz-Zentrum ist ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern.

Die Rechtsanwältin vertritt frühere Mitarbeiter, die schwere Vorwürfe gegen die - bereits gekündigte - Geschäftsführerin Gabriele Voigt-Weise erheben. Gemeinsam mit dem Vorstand wurde jetzt vereinbart, in der nächsten Zeit gebe es keine Äußerungen mehr, um das laufende arbeitsrechtliche Vorgehen nicht zu gefährden.

Unterdessen wirbt das aktuelle Team des Kinderschutz-Zentrums, der Ärztlichen Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern, für seine Arbeit, die unvermindert fortgesetzt wird. "Wir müssen die notwendige pädagogische und therapeutische Arbeit sicher stellen, so wie sie vom Kinderschutz-Zentrum seit vielen Jahren geleistet wird", betont Mitarbeiter Bastian Pütter.

  Und: "Diese Kontinuität der Hilfen ist sicherlich auch im Interesse aller ehemaligen Beschäftigten." Pütter fügt hinzu: "Natürlich müssen die im Raum stehenden Vorwürfe überprüft werden. Wir sind professionell genug, das Eine vom Anderen zu unterscheiden." Alle, die sich ein Bild machen wollen, lädt er am Donnerstag (22.11.) von 15 bis 18 Uhr zum alljährlichen Adventsbasar in die Gutenbergstraße 24 ein. Einer, den man sonst auf derlei Basaren eher selten sieht, wird da sein: Bodo Weirauch, Leiter der Abteilung erzieherische Hilfen im Jugendamt: "Ich geh' hin und will damit ein Signal setzen!"

Lesen Sie jetzt