Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Klinikum: Nik (3) geht es besser

DORTMUND "Nik Tiefenhoff geht es "den Umständen entsprechend gut". Das teilten Jugendamt und Klinikum Essen gestern mit.

von Von Andreas Wegener

, 19.11.2007
Klinikum: Nik (3) geht es besser

Nik Tiefenhoff liegt schwerkrank im Klinikum Essen, angeblich soll seine Mutter versucht haben, ihn zu vergiften.

Wie berichtet steht seine Mutter Sandra (31) im Verdacht, ihn mit einem Antidepressivum vergiftet zu haben - seither darf sie den schwerstbehinderten Jungen nicht mehr sehen. "Die Großeltern haben aber Besuchsrecht", stellte Ulrich Bösebeck, Leiter des Jugendamts, klar.

Das Klinikum wies darauf hin, dass Mediziner bei ungewöhnlichen Krankheitsverläufen in Erwägung ziehen müssten, dass manche Eltern ihren Kindern absichtlich Schäden zuführen (so genanntes Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom). Sandra Tiefenbach: "Um meine Unschuld zu beweisen, habe ich mich sogar freiwillig auf psychische Erkrankungen testen lassen - ohne Befund."

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt