Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Knapp 600 protestieren gegen die Atomkraft

Atomunfall in Japan

Gleich dreifach wird am Montagabend in Dortmund gegen Atomkraft protestiert. Zu den Demonstrationen von Greenpeace, Jusos und den Grünen kamen insgesamt etwa 600 Menschen in die Innenstadt.

DORTMUND

von Von Tobias Großekemper und Oliver Koch

, 14.03.2011 / Lesedauer: 2 min
Knapp 600 protestieren gegen die Atomkraft

Etwa 150 Demonstranten sind zur Katharinentreppe gekommen.

  •  Katharinentreppe

Etwa 150 Demonstranten haben sich hier versammelt. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow fordert den Atomausstieg und eine weltweite Debatte über diese Form der Energieerzeugung. Zuerst solle man alte AKW abschalten, "es braucht einen Stufenplan", so Bülow. Die Menschen applaudieren, diskutieren, Flyer werden verteilt. Zu der Demo hatten Jusos und Falken aufgerufen.

  • Reinoldikirche

Die offenbar größte Demonstration fand an der Reinoldikirche statt. 300 bis 350 Demonstranten kamen zur von den Grünen organisierten Mahnwache. Nach einer Kundgebung an der Kirche zogen die Teilnehmer den Westenhellweg entlang.

  • Platz von Netanya

Etwa 40 Demonstranten sind zum Platz von Netanya gekommen - hier demonstriert Greenpeace Dortmund. Einige Greenpeace-Mitglieder malen Transparente gegen Atomkraft - offenbar rechnet man hier angesichts der Lage in Japan auch in den nächsten Tagen und Wochen mit Protesten. Dass gleich an drei Stellen protestiert wurde, hat laut Juso-Chef Alexander Wuttke "rein organisatorische" Gründe. Die Planungen hätten sehr kurzfristig begonnen. Sollte es künftige Aktionen geben, solle das anders organisiert werden.

Anti-Atom-Mahnwachen am Mo. 14.03. auf einer größeren Karte anzeigen

Lesen Sie jetzt