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'Kreuz4tel live' beschert volle Kneipen

DORTMUND Elf Kneipen, elf Livebands: Die Lokale des Kreuzviertels öffneten am Samstag ihre Türen zu einem besonderen Live-Konzerterlebnis. Pech hatten nur die, die zu spät kamen.

von Von Johannes Franz

, 29.03.2009 / Lesedauer: 2 min
'Kreuz4tel live' beschert volle Kneipen

Mark Bennett und Band sorgen für gute Stimmung.

Wer sich nicht pünktlich auf den Weg zum Kneipenfestival Kreuzviertel live gemacht hatte, hatte Schwierigkeiten, überhaupt einen Fuß auf die Erde zu bekommen - so voll war's überall. Die Besucher hatten die Qual der Wahl, und die Bands boten in verschiedenen Kneipen erstklassige Musik. Etwa im Nova Do in der Schillingstraße. Hier begrüßte Jango Kroll, Bassist der Gruppe "Bescay" irrtümlich zum ersten Kreuzviertel live. Er zeigte sich sehr verblüfft, als er hörte, dass es schon die zweite Ausgabe des langen Musikabends war: Als sich seine Überraschung gelegt hatte, zauberte er mit seinen Bandkollegen atmosphärischen Ethno-Jazz in das kleine Lokal. Entspannt und sehr lässig, wie aus einem Film-Noir-Klassiker.Geschlossen wegen Überfüllung

Brechend voll war es auch im BarRock an der Lindemannstraße. Kurz nachdem Mark Bennett und seine Band mit ihrem gefühlvollen Folk-Rock loslegten, hieß es: Wegen Überfüllung geschlossen. Ähnlich sah es auch im Esquina Central an der Kreuzstraße aus. Wer aber einen Platz ergattern konnte, hatte dort viel Spaß mit den "Betweeners" und ihrem Mix aus Folk-Songs, Reggae und Soul. Hier zündete Sänger Dred Superstar auch mit Mungo Jerrys "In the Summertime" die erste Stimmungsrakete. Nachdem er hoch und heilig versprochen hatte: "Auch hier, auch in diesem Land, wird es wieder Sommer. Irgendwann einmal."Seelenfutter bei ruhiger Musik

Etwas ruhiger ging es im Café Ferdinand an der Liebigstraße zu. Hier sorgten "Food for Soul" mit Cover-Versionen von Tom Petty bis Eric Clapton für gediegene Unterhaltung.

Ein Höhepunkt hätte die elegante und melancholische Nachtclub-Musik des Catrin Grothe Trios sein können. Doch leider gingen die ruhigen Klänge im zu großen und zu lauten Biedermeier an der Hohen Straße unter.

Trotz allem ein sehr gelungener Abend, der bald wiederkommen darf. Vielleicht mit etwas mehr Platz. Und im Sommer. Der wurde uns schließlich versprochen.

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