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Kreuzviertel stellt eigenes "Still-Leben" auf die Beine

Nach Riesen-Picknick auf A40

Dortmund bekommt ein neues "Still-Leben". Als das Ruhrgebiet Europas Kulturhauptstadt war, war der gesperrte Ruhrschnellweg eines der spektakulärsten Projekte. Am 14. September gibt es jetzt eine Fortsetzung im Kleinen: mit dem "Still-Leben im Kreuzviertel".

DORTMUND

, 04.06.2014

Mehr als 500 Meter ist der gesperrte Abschnitt lang, von der Hohen Straße bis zur Lindemannstraße. 240 Tische und doppelt so viele Bänke baut die Aktions- und Interessengemeinschaft Kreuzviertel, kurz AIG, dort auf. Das Programm sollen aber die Gäste übernehmen. „Die Besucher sollen die Tische und das Drumherum komplett selbst gestalten“, erklärt Olaf Averbeck von der AIG. Man hofft auf eine Eigendynamik des Festes. Bei dem Projekt handle es sich ausdrücklich nicht um eine Veranstaltung für das Gewerbe, Verkaufsstände sind verboten. Private Grüppchen, Vereine, Jugendgruppen oder andere Organisationen sollen sich angesprochen fühlen, die Tische auf der stillgelegten Kreuzstraße zu gestalten. Sport- oder Kulturvereine dürfen sich und ihre Arbeit dabei aber gerne dabei präsentieren.

auf einer größeren Karte anzeigen 30 Euro kostet die Miete für den Tag, damit die AIG ihre Kosten decken kann. „Wir kümmern uns unter anderem um die Genehmigungen, den Sicherheitsdienst und die Toilettenwagen. Insgesamt gehen wir mit rund 8000 Euro in Vorkasse“, erklärt Michael Meyer. Diese Kosten müssen durch die Tischvermietung, Spenden und mögliche Sponsoren wieder reinkommen. Meyer selbst hat schon ordentlich die Werbetrommel gerührt: Der Chor, in dem er sich engagiert, habe bereits 20 Personen angemeldet und wird drei bis vier Tische in Beschlag nehmen. „Dann könnten wir auch singen und für ein wenig Rahmenprogramm sorgen.“Weil die Teilnehmer das Fest selbst mitgestalten können, wird der Tag auch für die Organisatoren eine kleine Wundertüte. Fest steht schon jetzt, dass der Lions-Club einen Bierwagen bewirten will: Die Erlöse daraus sollen dann an die Kindergärten im Kreuzviertel gehen. 

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