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Kunst aus Knarren: Jan Köthes letzte Dortmunder Schau

Jan Köthe ist seit 16 Jahren als Künstler in Dortmund aktiv. Am Sonntag (17.4.) beginnt seine letzte Ausstellung, bevor er nach Berlin zieht. Vorher hat er uns durch sein Kirchhörder Atelier geführt.
15.04.2011
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Die Waffen, mit denen Jan Köthe seine jüngste Installation gestaltet hat, wurden einst von der Polizei konfisziert. Jede gehörte einem Gesetzesübertreter. Jan Köthe hat sie in seiner Stahlpresse unbrauchbar gemacht.© Foto: Tilman Abegg
Die aus den Waffen entstandene Installation hat Jan Köthe "Emotion Icon" genannt: Ein Kommentar zu gewaltverherrlichenden Spielen und Filmen. Bei der Ausstellung, die am Sonntag (17.4.) beginnt, zeigt er sie zum ersten Mal.© Foto: Tilman Abegg
Bisher hat Jan Köthe mit der 30-Tonnen-Stahlpresse die Edelstahl-Plastiken gebogen, mit denen er sich in Dortmund einen Namen gemacht hat. Diese hier nennt er "Bauchgefühl" - ein Richtwert, an dem er auch sein Leben orientiert.© Foto: Tilman Abegg
"Vater und Sohn" heißt diese Figur. Der Vater, erklärt Jan Köthe, beugt sich schützend über seinen Sohn. Dabei riskiert er, sich an den Spitzen und Kanten des Sohnes zu verletzen.© Foto: Tilman Abegg
Ein etwa kniehohes Objekt aus Jan Köthes Studentenzeit: Mit Metall hat er damals schon gearbeitet.© Foto: Tilman Abegg
Jan Köthe presst seine Plastiken aus Edelstahl, ohne sie zu erwärmen. An der Technik hat er lange gefeilt: Die Verformungen sind Bögen und weiche Rundungen, keine harten Kanten und Knicke.© Foto: Tilman Abegg
Für Jan Köthe ist es wichtig, sich nicht im Kreis zu drehen. Er versucht, aus Kreisen auszubrechen und sich weiterzuentwickeln - wie diese Spirale.© Foto: Tilman Abegg
Für das "Toleranz"-Bild hat er Menschen unterschiedlicher Herkunft gebeten, das Wort "Toleranz" in ihrer Sprache aufzuschreiben. "Da sieht man dann: Jeder hat ein eigenes Wort und einen eigenen Sinn für Toleranz, auch wenn man die Sprache nicht verstehen kann", sagt Jan Köthe.© Foto: Tilman Abegg
Das Kreuz in seinem Garten hat er zu einer Umarmung verformt. Es scheint sich mit ausgebreiteten Armen vorzubeugen.© Foto: Tilman Abegg
Diese Stele ist auch ein Klangkörper: Je nachdem, wo man sie anschlägt und wo man das Ohr hinhält, hört man unterschiedliche Töne.© Foto: Tilman Abegg
In dem Haus in der Bozener Straße 23 ist Jan Köthe aufgewachsen. Den Schriftzug hat er sich gesichert, als das "Haus Flinsbach" direkt gegenüber abgerissen wurde. Ab Sonntag (17.4.) läuft die letzte Ausstellung in seinem Atelier. Ende April wird das Haus abgerissen. Jan Köthe zieht im Mai nach Berlin.© Foto: Tilman Abegg