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Linke bewarfen Polizeiwagen mit Farbbeuteln

Kreuzviertel

Der Einsatz war nicht zu überhören: Mit einem Hubschrauber und diversen Streifenwagen war die Polizei am Mittwoch gegen 19.20 Uhr im und über dem Kreuzviertel im Einsatz. Besorgte Anwohner hatten die Polizei alarmiert, eine größere Personengruppe sei unterwegs und würde mit Knallern werfen. Als die Polizei anrückte, wurden die Streifenwagen mit Farbbeutel beworfen.

DORTMUND

von Ruhr Nachrichten

, 20.07.2011

Zunächst hatte es geheißen, an der Möllerbrücke würden sich Linke und Rechte ein "Scharmützel" liefern. Laut Peter Schulz von der Polizeipressestelle bestätigten sich diese Auseinandersetzungen nicht. Stattdessen waren rund 50 mehrheitlich schwarz gekleidete Personen aus dem linken Spektrum dort unterwegs. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter hieß es, die Linken wollten dort an einen Aktivisten erinnern, der vor zehn Jahren bei Straßenschlachten am Rande eines G8-Gipfels ums Leben gekommen sein soll.

12 Personen aus der Gruppe wurden von der Polizei vorläufig festgenommen. Entsprechende Flyer mit linksgerichtetem Hintergrund und Farbbeutel konnten im Bereich der Sonnenstraße sichergestellt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Verdachts des Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung aufgenommen.  Gegen 20 Uhr war wieder Ruhe im Viertel eingekehrt.

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