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Luxuslärm wird Dortmunds Superband

DORTMUND Dortmund suchte die Superband – und hat sie nach 10 Tagen gefunden: „Luxuslärm“ aus Hagen. Der Bandcontest endete am Samstag auf dem Friedensplatz mit dem Finale zwischen „Luxuslärm“ und „Tony Gorilla“ aus Dortmund.

von Von Didi Stahlschmidt

, 29.06.2008

Während „Luxuslärm“ um Frontfrau Jini den seichten deutschsprachigen Pop-Rock repräsentieren, stellt „Tony Gorilla“ mit englischen Punk-Rock zunächst die harte Rock-Schiene dar. Eine starke Bühnenpräsenz, schnelle Gitarren, harte Riffs und in der Mitte die „tätowierte Stimme“ des Taktgebers Chris.

Danach präsentierte sich „Luxuslärm“ gewohnt frisch und spritzig. Mit Piano-Klängen im Hintergrund und der ausdrucksstarken Stimme erinnerte die Band an „Juli“ oder „Silbermond“ – nur mit einem eigenen Profil. Entgegen den Juryentscheiden in den Vorrunden, lag die Frage des Siegers allein beim Publikum. Ein Dezibel-Messgerät war der Gradmesser für die Lautstärke der Fans. „Tony Gorilla“ brachte den Pegel auf 105,5, und bei „Luxuslärm“ schien das Gerät mit 113,9 fast zu explodieren.

Luxuslärm ist die Superband und darf sich über ein Preisgeld von 5000 Euro freuen. Im direkten Anschluss standen die Hauptbands des bereits in den Startlöchern. Mit dabei waren „Empty Trash“, die Band des „DSDS Aussteigers“ Max Buskohl, „4LYN“ und „Fury in the Slaughterhouse“. Rock‘n Roll pur!

Den Anfang vor 1000 Zuschauern machte „Empty Trash“ mit druckvollem Rock. Die jungen Musiker heizten den Fans vor der Bühne richtig ein. Danach folgten „4LYN“ um den charismatischen Sänger Ron – und das Ergebnis war: Rock‘n Roll pur! Kurz bevor „Fury“ die Bühne betrat, tummelten sich einige Tausend Musikbegeisterte vor der Bühne. In einer Symbiose aus Rock und Pop bekamen die begeisterten Fans zwei Stunden eine Mischung alter und neuer Hits.

Die Band begeisterte mit einem lebendigen Musikwerk, schroffen Gitarrenhooks und eingängigen Melodien. Die beeindruckende Live-Show von „Fury in the Slaughterhouse“ war der krönende Abschluss der dreiwöchigen Veranstaltung „Dortmund guckt Fußball! Und macht Musik.“

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