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Mädchen geht's nach Unfall besser

DORTMUND Wie durch ein Wunder überlebte eine Zwölfjährige einen Unfall, bei dem sie eine herabfallende Aluminium-Schiene am Kopf traf. Heute soll das Mädchen bereits die Intensivstation verlassen können. Die Schiene hatte sich drei bis vier Zentimeter in die Stirn gebohrt.

von Von Jörg Heckenkamp

, 13.11.2007
Mädchen geht's nach Unfall besser

Vom Dach dieses Hause an der Stahlwerkstraße fiel die Schiene und verletzte ein Mädchen schwer.

Um 15.11 Uhr ging am Montag bei der Feuerwehr der Notruf ein. Eine Passantin meldete, dass ein Mädchen von einer Eisenstange in der Steigerstraße verletzt worden sei. Wenig später, die Wehrleute waren bereits ausgerückt, meldete sich die Anruferin erneut. Nein, nicht in der Steiger-, sondern der Stahlwerkstraße 83, Nähe Borsigplatz, sei das Unglück geschehen. Sieben Minuten nach dem ersten Anruf waren die Retter da.

Ihnen bot sich ein schreckliches Bild, denn die etwa drei Meter lange Alu-Schiene steckte noch in dem Kopf des Mädchens. Die Zwölfjährige war noch ansprechbar, obwohl das Metallstück drei bis vier Zentimeter in die Stirn eingedrungen war. Die Wehrleute machten sich daran, die Schiene vorsichtig zu kürzen, damit die kleine Patientin in den Rettungswagen umgelagert werden konnte, um schnell in die Unfallklinik-Nord zu gelangen.

Dort kam das Mädchen auf die Intensivstation. Glücklicherweise ist das Gehirn offenbar nicht verletzt gewesen, so dass die kleine Patientin Dienstagnachmittag auf eine normale Station verlegt werden sollte.

Bei dem Corpus delicti handelte es sich um eine Wandabschlussleiste aus Aluminium, die üblicherweise für die Befestigung von Teerpappe am Mauerwerk benutzt wird. Offensichtlich hatte eine Windböe die Schiene vom Dach des Hauses gefegt, an dem gerade Handwerker arbeiten. Das Amt für Arbeitsschutz hat die Ermittlungen in Sachen Arbeitsschutzbestimmungen aufgenommen. Die Polizei ermittelt in Richtung fahrlässige Körperverletzung.

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