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Ministerin übergab Bewilligungsbescheid über 19,6 Mio. Euro für Phoenix-West

DORTMUND In die Entwicklung des Phoenix-Areals hat das Land im Bund mit der EU schon insgesamt 59 Mio. Euro gesteckt. Und am Montag gab es in Form eines Bewilligungsbescheids aus der Hand von NRW-Wirtschaftsministerin Dr. Christa Thoben noch einen Nachschlag über 19,6 Mio. Euro.

von Von Oliver Volmerich

, 09.03.2009
Ministerin übergab Bewilligungsbescheid über 19,6 Mio. Euro für Phoenix-West

Die Übergabe des Bewilligungsbescheids für Phoenix-West vor der Kulisse der Hochöfen.

"Phoenix-West ist halt eines der teuersten Strukturprojekte des Landes. Aber es ist auch eine große Portion Strukturwandel", hob Christa Thoben hervor. Mit der zusätzlichen Finanzspritze gleicht das Land nicht nur Mehrkosten durch den nötigen Austausch von verseuchtem Boden im größeren Umfang aus, sondern stellt auch die Weichen für die perfekte Anbindung des Phoenix-Areals. Ein Teil des Geldes fließt in die Gestaltung des Phoenix-Parks, der mit 60 Hektar Fläche gut die Hälfte des Gesamtareals ausmacht. Finanziert werden können so auch die neuen Brücken, die den Phoenix-Park mit dem Rombergpark im Süden verbinden sollen oder über den Eliasdamm zum künftigen Phoenix-See-Gelände im Osten führen.Hochofenanlage wird für Gastronomie-Nutzung ausgeschrieben

Und auch die weitere Instandsetzung der alten Hochofenanlage ist finanziell gesichert. "Das Baufeld der Hochofenanlage wird jetzt europaweit für eine Freizeit- und Gastronomie-Nutzung ausgeschrieben", kündigte Dr. Rolf Heyer als Geschäftsführer der LEG Stadtentwicklung an, die das Gesamtgelände entwickelt.

Das Kerngebiet von Phoenix-West mit 38 Hektar großem Technologiepark soll Mitte des Jahres fertig erschlossen sein. Mit der Zentrale der Firma Raith wächst auch bereits der erste private Neubau in die Höhe. "Schon jetzt sind 15 Prozent der Flächen vermarktet", freut sich der Chef der Wirtschaftsförderer, Udo Mager.

Am Ende soll das drei- bis siebenfache der eingesetzten Mittel in die öffentlichen Kassen zurückfließen, deutet Heyer an. Und nicht zuletzt sollen die privaten Investoren vor allem in einer ganz bestimmten Form Ertrag bringen, wie nicht nur Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer hofft: mit möglichst vielen Arbeitsplätzen.

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