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Mittelalter lockte die Massen

Das Mittelalter ist ein echter Publikumsmagnet. Bis Samstag hat das fünftägige Stadtfest 1125 Jahre Dortmund nach Schätzung von Oliver Berten, Geschäftsführer der Dortmunder City-Marketing Gesellschaft (CMG), über 300 000 Besucher angelockt. Mit dem verkaufsoffenen Sonntag wurde es rund eine halbe Million. Allein über 2000 gingen mit bei den historischen Stadtrundgängen von Dortmund-Tourismus.

04.11.2007

Trotz Nieselregens drängten sich wie schon an den Vortagen auch am Samstag Zehntausende in der City. Besondere Anziehungspunkte waren die Ritterspiele zu Füßen von St. Reinoldi, der Hansemarkt mit historischem Handwerk und Produkten vom Lande und die Nostalgiekirmes auf dem Alten Markt.

Am Abend wuchs aber auch der Andrang am Friedensplatz, wo vor dem Rathaus eine musikalische Gala zum Stadtjubiläum unter dem Titel "Dortmund beschwingt" über die Bühne ging. Unterbrochen von einem besonderen Ereignis: Um kurz nach 18 Uhr drückte OB Dr. Gerhard Langemeyer auf den roten Knopf, um die neue Beleuchtung des Alten Stadthauses in Betrieb zu nehmen.

Schöne Wirkung

Kühle Lichtkegel im Erdgeschoss und warme gelblich leuchtende Lichtbänder zwischen den Fenstern in den Obergeschossen betonen die Gliederung der historischen Fassade, die in blau schimmernden Lichtsäulen bis in die Giebel gipfeln. "Eine schöne Wirkung, wenn man über den Platz geht, und ein schöner Eindruck auch für Fremde", finden Hans und Inge Korf.

Wie schon bei der Stadtkirche St. Reinoldi, die seit Donnerstag in neuem Licht strahlt, haben auch hier die Planer vom Dortmunder Büro Winkels und Partner ein Konzept entwickelt, das die historische Architektur von 1899 zur Geltung bringt.

Heitere Festgala

Musikalisch umrahmt wurde die Lichtaktion von einer heiteren Festgala, bei der 60 Musiker des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Olpe die Bandbreite zwischen zarten Klarinettenpassagen und blecherner Klangfülle auf die Bühne brachten.

Bis Mitternacht rundeten Jazz in Opera, die Dortmunder Chorakademie, Boris Gott und Cosmo Klein die Gala mit Musik für jeden Geschmack ab.

Tagsüber lockte traditionelles Handwerk beim Hansemarkt vom Drechseln über Hufeisen-Schmieden bis zur Leinenherstellung wieder Tausende Besucher an historische Geräte. Rainer Scholtes erklärte unermüdlich sein Handwerk an der Drechselbank, die kaum eine Minute still stand, bevor der Nächste sein Geschick an einem Kerzenständer erprobte. Oli/het Seite 3: Silberling

Seite 5: Klangkosmos

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