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Modernisierung: 1,5 Mio. fürs Quartier an der Rheinischen Straße

DORTMUND Damit das „Stadterneuerungsgebiet Rheinische Straße“ ein Schöner-Wohnen-Quartier wird, müssen Stadt und Hauseigentümer an einem Strang ziehen. Der Spar- und Bauverein, der 619 Wohnungen im Viertel unterhält, hat hier die Vorreiterrolle übernommen und freut sich jetzt über Unterstützung.

von Von Gaby Kolle

, 08.01.2009
Modernisierung: 1,5 Mio. fürs Quartier an der Rheinischen Straße

Bei der Übergabe der drei Förderzusagen vor dem Neubau des Spar- und Bauvereins an der Adlerstraße: (v.l.) Friedrich Rösner, stellv. Bezirksbürgermeister, Hans-Peter Neuhaus, Leiter des Wohnungsamtes, Franz-Bernd Groß-Wilde, Vorstandschef des Spar- und Bauvereins, Elke Beißner, stellv. Leiterin es Wohnungsamtes, und Prokurist Ulrich Benholz.

Mit Fördergeldern vom Land modernisiert er in drei Bauabschnitten 139 Wohnungen in ansprechenden Gründerzeithäusern, investiert dafür 9,4 Mio. €. Hans-Peter Neuhaus, Leiter des Amtes für Wohnungswesen, überreichte am Donnerstag gleich drei Förderzusagen des NRW-Bauministeriums in der Gesamthöhe von 1,536 Mio. € an Franz-Bernd Groß-Wilde, Vorstandschef der Spar- und Bauverein eG. Die integrierte Strategie von Stadt und Investor habe das Land NRW überzeugt, erklärte Neuhaus; denn ein für die Rheinische Straße in 2006 erstelltes Stadtumbaukonzept soll helfen, den Wohnbestand aufzuwerten, das Quartier städtebaulich nach vorn zu bringen sowie die Sozialstruktur und die Nachbarschaft zu verbessern.

Die Wohnungsbau-Genossenschaft hat bereits im letzten Jahr mit der Modernisierung ihres Bestands im Bereich Adlerstraße 56 und 58, Paulinenstraße 28-48, Heinrichstraße 27-51 und Langestraße 93 begonnen. In 67 Wohnungen wurden für rund 2 Mio. € Dachböden und Kellerdecken gedämmt, von Fall zu Fall Fenster ausgetauscht, Balkone angebracht, im Wohnumfeld Barrieren abgebaut und die historischen Fassaden komplett überarbeitet. Im 2. Bauabschnitt werden jetzt 72 Wohnungen in der Heinrichstraße 37-45, und in der Paulinenstraße 34-40 folgen. Im nächsten Jahr soll im 3. Bauabschnitt der weiträumige Innenhof umgestaltet und mit Bänken, Fahrradhäuschen und Spielflächen ausgestattet werden. Dieses modernisierte Quartier, freute sich der stellv. Bezirksbürgermeister Friedrich Rösner (Grüne) werde „dem Kreuzviertel irgendwann Konkurrenz machen.“ Da die Wohnungen der Siedlung frei finanziert wurden, hat sich der Spar- und Bauverein bereit erklärt, als Gegenleistung für die Landesförderung 32 Mietpreis- und Belegungsbindungen im Quartier sowie 40 weitere im nächsten Jahr auslaufende Bindungen in seinem bereits modernisierten Wohnungsbestand in Scharnhorst-Ost zu verlängern – verbunden mit Mieten zwischen 4 und 5,20 € pro Quadratmeter.

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