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Neonazi-Aufmarsch: Friedlicher Protest und 271 Festnahmen

Demonstrationen in Dortmund

Mehrere tausend Demonstranten haben am Samstag friedlich gegen den Aufmarsch von 700 Neonazis in der Nordstadt protestiert. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Linksextremen und Polizisten wurden jedoch Demonstranten und Beamte verletzt. Es gab 271 Festnahmen.

DORTMUND

03.09.2011 / Lesedauer: 16 min

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Online-Menschenkette für Toleranz

In Dortmund kommt es heute zu einem Aufmarsch von Neonazis. Unsere Leser und Nutzer haben Fotos von sich hochgeladen und bilden eine Online-Menschenkette für Toleranz und gegen Fremdenhass.
03.09.2011
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Team Digitaler Service / RN / Verlag
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 18.08.2009]
Team Digitaler Service / RN / Verlag[Foto: Dieter Menne, RNDatum: 18.08.2009]
Stadt, Datum, Bildbeschreibung, Auftraggeber Zilla Medienagentur, Verwertungsrechte zeitlich und medial unbegrenzt nicht exclusiv beim Auftraggeber, Fotograf Lutz Kampert, Dortmund© Lutz Kampert (digital)
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Mario Krüger, Oberbürgermeisterkandidat für Dortmund,Fraktionssprecher Bündnis90/DIE GRÜNEN, DortmundPortraitfoto: Rita-Maria Schwalgin, www.schwalgin.de© Rita-Maria Schwalgin
© Malte Woesmann
Annika Ruhfaut / Redaktion / Verlag[Foto: Dieter Menne, RNDatum: 01.04.2011]© Dieter Menne
Hermann Beckfeld (Chefredaktion) / Verlag Medienhaus Lensing[Foto: Dieter Menne, RNDatum: 08.02. 2010]
23.12.08-gmd redakteurin in seelow-mandy timm Foto : Michael Märker© michael märker (michael märker)
LILIPUZ läuft prima - 40 Kinder aus 12 Grundschulen in NRW bildeten die LILIPUZ-Staffel. Sie liefen für die Unicef-Aktion "Schulen für Afrika". Eine Staffel während des Marathons.© Fluvio Zanetti
© Oskar Neubauer

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Online-Menschenkette für Toleranz

In Dortmund kommt es heute zu einem Aufmarsch von Neonazis. Unsere Leser und Nutzer haben Fotos von sich hochgeladen und bilden eine Online-Menschenkette für Toleranz und gegen Fremdenhass.
03.09.2011
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Team Digitaler Service / RN / Verlag
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 18.08.2009]
Team Digitaler Service / RN / Verlag[Foto: Dieter Menne, RNDatum: 18.08.2009]
Stadt, Datum, Bildbeschreibung, Auftraggeber Zilla Medienagentur, Verwertungsrechte zeitlich und medial unbegrenzt nicht exclusiv beim Auftraggeber, Fotograf Lutz Kampert, Dortmund© Lutz Kampert (digital)
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Mario Krüger, Oberbürgermeisterkandidat für Dortmund,Fraktionssprecher Bündnis90/DIE GRÜNEN, DortmundPortraitfoto: Rita-Maria Schwalgin, www.schwalgin.de© Rita-Maria Schwalgin
© Malte Woesmann
Annika Ruhfaut / Redaktion / Verlag[Foto: Dieter Menne, RNDatum: 01.04.2011]© Dieter Menne
Hermann Beckfeld (Chefredaktion) / Verlag Medienhaus Lensing[Foto: Dieter Menne, RNDatum: 08.02. 2010]
23.12.08-gmd redakteurin in seelow-mandy timm Foto : Michael Märker© michael märker (michael märker)
LILIPUZ läuft prima - 40 Kinder aus 12 Grundschulen in NRW bildeten die LILIPUZ-Staffel. Sie liefen für die Unicef-Aktion "Schulen für Afrika". Eine Staffel während des Marathons.© Fluvio Zanetti
© Oskar Neubauer

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Samstag: Demos in der Nordstadt

In der Dortmunder Nordstadt demonstrieren Rechtsradikale und Gegendemonstranten. Hier die Bilder unserer Fotografen.
03.09.2011
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An der Uhlandstraße setzt die Polizei einen Wasserwerfer gegen gewalttätige Demonstranten ein.© Foto: PM Cheung
Senioren bahnen sich einen Weg durch die Polizisten.© Foto: Oliver Schaper
Demonstrantinnen am Mittag auf der Mallinckrodtstraße.© Foto: Peter Bandermann
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
Die Polizei berichtet von massiver Gewalt gegen Beamte. Dieses Foto zeigt den Angriff von linken Randalierern auf einen Polizeibulli. Der Vorfall ereignet sich gegen 12.30 Uhr an der Ecke Lessingstraße/Uhlandstraße. Der Beamte im Bulli wird schwer verletzt.© Foto: Heino Pflaum
Die Scheiben des Einsatzwagens werden zerstört.© Foto: Heino Pflaum
Zerstörungswut statt friedlicher Gegendemonstration.© Foto: Heino Pflaum
Zwei Wasserwerfer und ein Räumfahrzeug der Polizei sollen die Demonstranten abschrecken.© Foto: Peter Bandermann
Als eine Gruppe von Gegendemonstranten gegen 10 Uhr eine Polizeiabsperrung an der Westfaliastraße durchbricht, setzt die Polizei Pfefferspray ein. Es gibt Verletzte.© Foto: Felix Linde
Auf der Mallinckrodtstraße.© Foto: Peter Bandermann
Anwohner in der Nordstadt.© Foto: Oliver Schaper
Orientierung während einer Demo-Pause.© Foto: Peter Bandermann
Über 1000 Demonstranten des Bündnis Dortmund stellt sich quer wollen an der Steinstraße die Nazis stoppen - die Polizei blockiert und hindert sie daran.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Aktivisten auf der Steinstraße.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Aktivisten auf der Steinstraße.© Foto: Peter Bandermann
Über 1000 Demonstranten des Bündnis Dortmund stellt sich quer wollen an der Steinstraße die Nazis stoppen - die Polizei blockiert und hindert sie daran.© Foto: Peter Bandermann
Pause eines Antifa-Aktivisten auf der Mallinckrodtstraße.© Foto: Peter Bandermann
Uhlandstraße / Scheffelstraße: Hier ist die Polizei mit Pfefferspray gegen die Demonstranten vorgegangen, um sie zurückzudrängen.© Foto: Peter Bandermann
Etwa 400 Gegendemonstranten versuchen, eine Polizeiabsperrung an der Westfaliastraße zu durchlaufen. Die Polizei setzt Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Etwa 50 Protestler konnten die erste Sperre überwinden, werden aber kurz danach festgesetzt.© Foto: Felix Linde
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper
In der Nordstadt läuft ein massiver Polizeieinsatz.© Foto: Oliver Schaper

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Samstag: Kundgebungen gegen Rechts

Bei zahlreichen friedlichen Kundgebungen sind Tausende Bürger für ein tolerantes Dortmund eingetreten.
03.09.2011
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Der Hauptbahnhof war wegen der Spontandemonstration vorübergehend für größere Gruppen gesperrt.© Foto: Dennis Werner
Rund 400 Demonstranten aller drei Bündnisse sind spontan in Richtung Katharinentreppe marschiert. Der Königswall sowie der Südeingang zum Hauptbahnhof waren vorübergehend gesperrt.© Foto: Dennis Werner
Die Demonstranten ließen sich auf der Katharinentreppe nieder, ein Durchkommen in Richtung Innenstadt war nicht möglich.© Foto: Dennis Werner
Voll war es unterhalb der Katharinentreppe. Oben sperrten Polizisten in einer Kette den Zugang zur Innenstadt ab.© Foto: Dennis Werner
Unterhalb der Katharinentreppe fand der spontane Marsch seinen Abschluss.© Foto: Dennis Werner
Auf dem Königswall ging zeitweise nichts mehr.© Foto: Dennis Werner
Weil sie in der Nordstadt nicht weiter kamen, marschierten die Demonstranten in Richtung Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Dennis Werner
Bürgerlicher Protest: Die Teilnehmer der Kundgebung des Bündnisses gegen Rechts zogen mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau an der Spitze in Richtung Nordmarkt.© Foto: Wolfram Kiwit
Mehr als 2000 Menschen zogen am Nachmittag von der Kundgebung an der Katharinentreppe in Richtung Nordmarkt.© Foto: Wolfram Kiwit
An der Katharinentreppe haben viele Menschen an der Kundegbung des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus teilgenommen.© Foto: Daniel Müller
Für Frieden, gegen Faschismus: Kundgebung an der Katharinentreppe.© Foto: Daniel Müller
Um für den Demonstrationszug gewappnet zu sein, gab es an der Katharinentreppe Anti-Nazi-T-Shirts.© Foto: Daniel Müller
Flagge zeigen gegen Rechts.© Foto: Daniel Müller
Einige Bürger deckten sich an der Katharinentreppe mit Anti-Nazi-Ansteckern und T-Shirts ein.© Foto: Daniel Müller
Oberbürgermeister Ullrich Sierau betonte, dass Blockaden wichtig seien, um Nazis Paroli zu bieten.© Foto: Peter Bandermann
NRW-Arbeitsminister hielt eine kämpferische Rede.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (rechts) bei seiner Ansprache an der Schützenstraße. Links Oberbürgermeister Sierau.© Foto: Peter Bandermann

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Samstag: Sitzblockaden in der Nordstadt

Mit verchiedenen Blockaden haben bürgerliche, linke und linksextreme Gruppen versucht, den Aufmarsch der Neonazis zu stoppen. Teilweise wurden die Demonstranten weggetragen.
03.09.2011
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Münsters Polizeipräsident warnt Gegendemonstranten davor, den angemeldeten Neonazi-Aufmarsch mit Sitzblockade zu stören - wie hier in Dortmund im September 2011.© Foto: dpa
Eine Sitzblockade an der Ecke Schützenstraße/Westerbleichstraße gegen den Neonazi-Aufmarsch im September 2011.© Foto: dpa
Polizisten nehmen einen Teilnehmer einer Sitzblockade fest.© Foto: dpa
Polizisten schleifen an der Westerbleichstraße eine Gegendemonstrantin weg.© Foto: dpa
Eine Sitzblockade an der Ecke Schützenstraße/Westerbleichstraße.© Foto: dpa
Polizisten schleifen an der Westerbleichstraße eine Gegendemonstrantin weg.© Foto: dpa
Die Polizei löst eine Sitzblockade auf.© Foto: dpa
Ein Blockierer wird weggetragen.© Foto: dpa
Blockierer und Beamte.© Foto: dpa
Wasserwerfern und Räumfahrzeugen der Polizei .© Foto: dpa
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf.© Foto: Oliver Schaper
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf© (Foto: Oliver Schaper)
Diese friedlich Sitzblockade an der Schützenstraße hatte Erfolg: Die Neonzais mussten ihre Marschroute ändern.© (Foto: Oliver Schaper)
Fröhliche Stimmung herrschte bei der Sitzblockade vor der Pauluskirche an der Schützenstraße.© (Foto: Oliver Schaper)
Die erfolgreiche Blockade vor der Pauluskirche an der Schützenstraße.© (Foto: Oliver Schaper)
Diese friedlich Sitzblockade an der Schützenstraße hatte Erfolg: Die Neonzais mussten ihre Marschroute ändern.© (Foto: Oliver Schaper)
Freundliche Geschäftsleute aus der Nachbarschaft spendierten den Demonstranten kühle Getränke.© (Foto: Oliver Schaper)
Freundliche Geschäftsleute aus der Nachbarschaft spendierten den Geschäftsleuten Getränke.© (Foto: Oliver Schaper)
Diese friedlich Sitzblockade an der Schützenstraße hatte Erfolg: Die Neonzais mussten ihre Marschroute ändern.© (Foto: Oliver Schaper)
Diese friedlich Sitzblockade an der Schützenstraße hatte Erfolg: Die Neonzais mussten ihre Marschroute ändern.© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf.© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf.© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf© (Foto: Oliver Schaper)
Bei dem massiven Polizeiaufkommen gab es kaum ein Durchkommen.© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf.© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordstadt auf.© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© (Foto: Oliver Schaper)
Die Polizei löst Blockaden in der Nordsta auf© Foto: Oliver Schaper (Foto: Oliver Schaper)
Dieser junge Blockierer wird an der Kreuzung Mallinckrodtstraße / Uhlandstraße weggezogen.© Foto: Peter Bandermann
Die Kreuzung Mallinckrodtstraße / Uhlandstraße: Gegen 13.25 Uhr räumt die Polizei hier eine kleine Gruppe von Blockierern aus dem Weg.© Foto: Peter Bandermann
Die Partei "Die Linke" hat "Parlamentarische Beobachter" nach Dortmund geschickt. Sie sehen an, wie sich Polizei und Demonstranten verhalten.© Foto: Peter Bandermann
Die Kreuzung Mallinckrodtstraße / Uhlandstraße: Gegen 13.25 Uhr räumt die Polizei hier eine kleine Gruppe von Blockierern aus dem Weg.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten tragen einen Blockierer weg.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten tragen einen Blockierer weg.© Foto: Peter Bandermann
Diesem aus der Blockierer-Gruppe gezogenen Demonstranten hilft ein Polizist, einen Krampf zu lösen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei löste Blockaden in der Nordstadt auf.
Ein Demonstrant bekam von der Polizei etwas zu Trinken.
Ein Verletzter wurde behandelt.
Die Polizei löste Blockaden in der Nordstadt auf.

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Samstag: Nazi-Aufmarsch in Dortmund

Etwa 700 Neonazis sind am Samstag durch Dortmund marschiert. Viele Tausend Gegendemonstranten haben ihnen gezeigt, dass sie in dieser Stadt keinen Platz haben.
03.09.2011
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Rechtsextreme Demonstranten ziehen 2011 durch die Nordstadt.© Foto: dpa
Oberbürgermeister Ullrich Sierau (r.) beobachtet den Nazi-Aufmarsch (l.).
Rund 700 Neonazis demonstrieren in Dortmund.
Rund 700 Neonazis demonstrieren in Dortmund.
Rund 700 Neonazis demonstrieren in Dortmund.
Rund 700 Neonazis demonstrieren in Dortmund.
Die Reisenden mussten während der Abfahrt der Rechtsextremen draußen am Haupteingang warten.© Foto: Dennis Werner
Mit der U47 kamen die Rechtsextremen im Dortmunder Hauptbahnhof an und wurden zu Sonderzügen geleitet.© Foto: Dennis Werner
Die Polizisten schirmten die REchtsextremen vom REst des Bahnhofs ab.© Foto: Dennis Werner
Die Polizisten geleiteten die Rechtsextremen zu den Gleisen und sperrten danach den Zugang ab.© Foto: Dennis Werner
Kein Durchkommen: Die Rechtsextremen wurden zu den Gleisen geleitet.© Foto: Dennis Werner
In Gruppen verließen die Rechtsextremen Dortmund.© Foto: Dennis Werner
Die Polizei schirmte den Zugang zur Sicherheit anderer Reisender zur U 47 ab.© Foto: Dennis Werner
Die Polizisten bildeten ein Spalier.© Foto: Dennis Werner
Gegen 17.30 Uhr, früher als erwartet, reisten die Rechtsextremen ab.© Foto: Dennis Werner
Schulter an Schulter schirmten Polizisten die Neonazis von den übrigen Reisenden ab.© Foto: Dennis Werner
Laut rufend liefen die Rechtsextremen durch den Bahnhof.© Foto: Dennis Werner
Schubweiser Abtransport: Die Polizei geleitet die REchtsextremen zu den Sonderzügen.© Foto: Dennis Werner
In Gruppen kamen die Rechtsextremen am Hauptbahnhof an. Hier wurden sie von der Polizei empfangen.© Foto: Dennis Werner

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Samstag: So leer ist die Dortmunder City

Die angekündigten Großdemonstrationen haben offenbar viele Menschen abgehalten, zum Einkaufen in die City zu kommen. Einzel- und Markthändler haben mit Umsatzeinbußen zu kämpfen.
03.09.2011
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Die Händler auf dem Wochenmarkt klagen über fehlenden Umsatz. Viele Stände sind verweist.
Kaum Menschen finden den Weg zum Wochenmarkt. "Eigentlich lohnt sich der Demo-Tag für uns nicht. Wir sind nur wegen den Stammkunden da", klagt ein Händler.
Auch in den Straßencafés sind viele Tische trotz sommerlicher Temperaturen unbesetzt.
Ohne Probleme bekam man am Samstagmittag einen Platz auf dem alten Markt.
Auch auf der Kleppingstraße blieben viele Tische unbesetzt.
Der Ostenhellweg am Demo-Samstag.
Auch die Cafés rund um die Reinoldikirche waren nur teilweise gut besucht.
Polizei an der Reinoldikirche.
Die Gruppe ignorierte jedgliche Demo am Samstag. Der Grund: Eine Hochzeit stand auf dem Programm.
Die Parkhäuser sind leer.
Auch der Wall in Richtung B54 ist frei. Der Verkehr hält sich in Grenzen.

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Samstag: Luftbilder der Demonstrationen

Die Gegendemonstranten auf dem Rückweg zur Katharinentreppe vor dem Hauptbahnhof - aus der Luft fotografiert.
03.09.2011
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© Foto: Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer
Spektakuläres Foto: Unser Fotograf flog über einem Polizeihubschrauber, unten die Mannschaftswagen der Polizei.© Foto: Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer
Die Teilnehmer gingen in Richtung Hauptbahnhof.© Foto: Oskar Neubauer
Aktivisten der drei Bündnisse versammelten sich an der Katharinentreppe.© Foto: Oskar Neubauer
Die Polizisten schirmten den Hauptbahnhof ab.© Foto: Oskar Neubauer
Etwa 400 Demonstranten hatten sich auf den Weg in Richtung Katharinentreppe gemacht.© Foto: Oskar Neubauer
Zwischenzeitlich war am Hauptbahnhof kein Durchkommen mehr.© Foto: Oskar Neubauer
Die Polizei überwachte die Situation mit einem Hubschrauber.© Foto: Oskar Neubauer
Unterhalb der Katharinentreppe versammelten sich die Demonstranten.© Foto: Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer
© Oskar Neubauer
© Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer
Weil sie in der Nordtadt nicht durchkamen, zogen Aktivisten aller drei Bündnisse durch die Nordstadt auf die Südseite des Hauptbahnhofs.© Foto: Oskar Neubauer

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Samstag: Die Ausrüstung der Randalierer

Nach der Neonazi-Demo und den teilweise gewalttätigen Gegendemonstrationen hat die Polizei die Waffen und Ausrüstungen gezeigt, die sie bei Randalierern sichergestellt hat.
03.09.2011
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Im Rucksack mitgeführte Steine und eine Maske.© Foto: Peter Bandermann
Schutzbrillen und eine Augenwäsche.© Foto: Peter Bandermann
Dieser Feuerlöscher ist an einer Absperrung gegen Polizeikräfte eingesetzt worden.© Foto: Peter Bandermann
Reizgas, Maske, Schutzhandschuhe.© Foto: Peter Bandermann
Eine Teleskopschlagstock, der grundsätzlich verboten ist.© Foto: Peter Bandermann
Ein selbstgebauter Schlagstock.© Foto: Peter Bandermann
Eine schusssichere Weste, die bei einer Demonstration getragen wurde.© Foto: Peter Bandermann

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Samstag: Friedensfest in Dorstfeld

Zum Abschluss des Tages haben die Nazi-Gegner zum Friedensfest in Dorstfeld geladen. Allerdings sorgten Rechtsextreme zunächst für einen Aufruhr, als sie plötzlich vor der Bühne am Wilhelmplatz auftauchten.
03.09.2011
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Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein
Ein friedliiches Fest gegen Rechts sollte der Abschluss in Dorstfeld werden.© Foto: Christian Stein
Ein friedliiches Fest gegen Rechts sollte der Abschluss in Dorstfeld werden.© Foto: Christian Stein
Ein friedliiches Fest gegen Rechts sollte der Abschluss in Dorstfeld werden.© Foto: Christian Stein
© Foto: Christian Stein
© Foto: Christian Stein
Rechtsextreme hatten beim Friedensfest in Dorstfeld für Unruhe gesorgt.© Foto: Christian Stein
Ein friedliiches Fest gegen Rechts sollte der Abschluss in Dorstfeld werden.© Foto: Christian Stein
Die Polizei sicherte das Friedensfest in Dorstfeld.© Foto: Christian Stein
© Foto: Christian Stein
© Foto: Christian Stein
Oberbürgermeister Ullrich Sierau hielt eine engagierte REde gegen Rechts.© Foto: Christian Stein
NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider forderte, den Rechten in Dortmund nicht das Feld zu überlassen.© Foto: Christian Stein
Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm endete der Protest gegen Rechtsextreme.© Foto: Christian Stein

Die Situation in Dortmund hat sich spürbar beruhigt. Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit und beenden jetzt unseren Live-Ticker - nach knapp 12 Stunden. Sollte noch etwas passieren, aktualisieren wir unsere Website natürlich. Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir einen netten Rest-Abend und eine ruhige Nacht. Bis morgen!

Beim Friedensfest in Dorstfeld hat Oberbürgermeister Ullrich Sierau eine Bilanz des Tages gezogen. "Ich bin froh wie der Tag von der friedlichen Seite her verlaufen ist", stellte er fest. "Wir hatten eine große Demonstration für das weltoffene Dortmund mit mehr als 4000 Menschen - so viele, wie seit acht Jahren nicht mehr. Dazu eine erfolgreiche Sitzblockade, die die Neonazis zu einem Umweg gezwungen hat. Es hat eine breite Bürgerbewegung gegen Rechts gegeben." Das Friedensfest auf dem Wilhelmplatz geht noch bis gegen 22 Uhr weiter - mittlerweile unter starkem Polizeischutz. Es treten Dortmunder Bands wie Too Strong und Honigdieb auf.

Die Pressekonferenz der Polizei ist beendet. Wir liefern noch eine Aussage des Polizeipräsidenten nach. Hans Schulze sagte, dass die Gewalt in einer Sogwirkung der Blockadeaufrufe entstanden sei.

Über die Situation in Dorstfeld, wo Neonazis auf dem Friedensfest aufgetaucht sind, sagt Polizeipräsident Hans Schulze: "Wir hatten ein Kommunikationsproblem ... das hätten wir besser machen müssen. Es war aber sehr viel Bewegung in der Stadt." Nach Informationen unserer Redaktion bestand das Kommunikationsproblem darin, dass die Beamten in Dorstfeld nicht darüber informiert worden waren, dass 50 bis 60 Neonazis auf dem Weg zum Friedensfest waren. Ein Drittel der 271 Festgenommenen ist noch keine 18 Jahre alt. Zurzeit werden Beweise gegen sie gesichert - sie werden noch über Stunden in der Gefangenensammelstelle sitzen, heißt es bei der Polizei.

Jetzt berichtet Polizeidirektor Michael Stein über relevante Vorkommnisse: Um 10.45 Uhr seien an der Schillerstraße mehrere Gewaltttäter massiv mit Pyrotechnik und Steine gegen Polizisten vorgegangen. Diese Gruppe sei auf 1500 Personen angewachsen. Nach massivem Angriff auf Beamte und Fahrzeuge habe man an der Haydnstraße Schlagstöcke und Wasserwerfer eingesetzt. Immer wieder hätten Randalierer versucht, mit massiver Gewalt gegen Sperren vorzugehen.   Die Polizei zeigt mit einem Videofilm den Angriff auf ein Polizeifahrzeug aus Sicht der Einsatzkräfte. Ein Täter schleudert aus kürzester Distanz einen schweren Gegenstand durch das offene Fenster. Fernsehgeräte, Stoßdämpfer und Steine wurden als Wurfgeschosse gegen Polizisten eingesetzt. Michael Stein: "Die Kollegen mussten um ihr Leben fürchten."   248 Personen seien von der Polizei eingeschlossen worden, berichtet Stein. 50 bis 80 Linksautnome wurden auf der Westerbleichstraße aufgegriffen und weggetragen, weil sie die Straße blockiert haben.

Die Pressekonferenz der Polizei hat begonnen. Polizeipräsident Hans Schulze sagt: Es sei ein erfolgreicher Einsatz unter erheblich erschwerten Bedingungen gewesen. Die Einsatzkräfte hätten mit erheblichem Risiko zu kämpfen gehabt. Man habe mit antifaschistischen Gruppen und Neonazis in einer neuen Dimension zu tun gehabt. "Nach langer Zeit ist es wieder kurzfristig zu einem Wasserwerfer-Einsatz gekommen, weil der Druck auf die Kräfte zu groß wurde", so Schulze. Die Sitzblockade auf der Schützenstraße zuzulassen, habe deeskalierend gewirkt. "Ein schwieriger Einsatz mit glücklichem Ausgang", so Schulze.   Polizeidirektor Michael Stein bilanziert: Rund 10.000 Nazi-Gegner, 763 Teilnehmer an der Neonazi-Kundgebung, 1500 gewaltbereite Autonome, 16 verletzte Polizeibeamte, davon drei schwerverletzt (nach Steinwürfen, Pfefferspray-Einsatz, Pyrotechnik und Flaschenwürfen. Unter den Gefangenen seien sieben Verletzte, 271 Einlieferungen in die Gefangenensammelstelle, davon 13 Rechtsextremisten und 258 aus dem linken Spektrum - darunter 68 Jugendliche. Man habe bei Gewalttätern diverse Gegenstände sichergestellt, darunter Mund- und Zahnschutz, Ketten, Steine, Sturmhauben, Farb- und Spraydosen.

Nach Informationen unserer Redaktion ist es beim Friedensfest in Dorstfeld zu einer Kommunikationspanne der Polizei gekommen. Das ist offenbar der Grund, warum dort eine Gruppe Nazis ohne Polizeibegleitung in Erscheinung treten konnte.

Nach den Scharmützeln rund um das Friedensfest in Dorstfeld hat die Polizei den Rechten einen Platzverweis erteilt. Ein Teilnehmer von Seiten der Neonazis wurde festgenommen. Die Polizei ist mit zusätzlichen Einsatzkräften angerückt und hält sich im Hintergrund in Bereitschaft.

Die Rechtsextremen, die mit dem Zug unterwegs waren, haben Dortmund mittlerweile verlassen. Die Sonderzüge in Richtung Bielefeld und Düsseldorf sind eben abgefahren. "Für einen solchen Tag hat die An- und Abreise aus Sicht der Bundespolizei gut funktioniert", bilanzierte Bundespolizei-Sprecher Jürgen Karlisch.

In der Nordstadt werden nach Angaben der Polizei alle Straßensperren nach und nach aufgelöst.

Die Lage in Dorstfeld hat sich beruhigt. Die Nazis haben sich in Seitenstraßen zurückgezogen. Das Programm des Friedensfestes wird wie geplant fortgesetzt.

Beim Friedensfest in Dorstfeld hat sich eine Gruppe Rechtsradikaler vor der Bühne aufgebaut. Parolen wurden gebrüllt, ehe andere Besucher die Gruppe abdrängen konnte. Nach Auskunft unseres Reporters war die Polizei dort nur sehr gering vertreten. Die Kräfte seien komplett überfordert gewesen.

In Dorstfeld droht  erade die Lage am Wilhelmplatz zu eskalieren. Dort liefern sich Rechte und Linke gerade am rande des Friedensfests zumindest verbale Auseinandersetzungen. Laut unserem Reporter ist die Polizei dort nur schwach vertreten.

In Dorstfeld hat das Friedensfest der Stadt begonnen. Dieses findet auf der Wilhelmplatz statt. Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Dorstfelder Vereine, Olaf Meyer, sagte dort: "Wir sind ein Stadtteil, der leider einen kleinen braunen Schönheitsfleck hat. Den müssen wir unbedingt loswerden."

Für 19 Uhr hat die Polizei zu einer Bilanz-Pressekonferenz ins Polizeipräsidium geladen. Wir sind dort vertreten. Bis dahin läuft unser Ticker an dieser Stelle mindestens weiter.

Im und um den Hauptbahnhof entspannt sich die Lage. Die Nazis reisen ab, Reisende können wieder in den Bahnhof. Mit Kontrollen und Verzögerungen ist aber weiterhin zu rechnen. Auch der U-Bahnhof im Hauptbahnhof ist wieder frei.

Immer, wenn gerade keine Neonazis am Hauptbahnhof ankommen, dürfen Reisende in den Bahnhof gehen.

Unser Reporter aus dem Hauptbahnhof meldet, dass die abreisenden Neonazis mit Polizeibegleitung zu ihren  Zügen gebnracht werden. Für Reisende ist der Hauptbahnhof im Moment geschlossen.

Der Eingang zum Hauptbahnhof an der Südseite ist derzeit gesperrt. Dort kommen gerade die Neonazis auf dem Rückweg von ihre Kundgebung an.

Die Polizei berichtet von 1000 zum Teil gewaltbereiten Linksautonomen, die immer wieder versucht hätten, mit massivem Druck polizeiliche Absperrung zu durchdringen. Das teilt die Polizei in einer aktuellen Mitteilung mit. Sie hätten keine Rücksicht auf die körperliche Unversehrtheit der Einsatzkräfte genommen. 

Die Kundgebung der Nazis am Hafen ist beendet. Die Rechtsradikalen werden vermutlich mit der U-Bahn in Richtung Hauptbahnhof abfahren.

Hoch zufrieden zeigten sich am Nachmittag die Vertreter des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus mit dem Verlauf des Demonstrationstages. Am Protestzug gegen Rechts von der Katharinenstraße zum Nordmarkt hätten knapp 4000 Menschen teilgenommen. Das Herzstück der Nordstadt sei von der Menschenkette gleich mehrfach umrundet worden, bilanzierte Arbeitskreis-Sprecher Friedrich Stiller.  Dies sei die größte demokratische Demonstration gegen Neonazis in Dortmund seit 2003 gewesen. „Das war ein ganz großer Erfolg für das demokratische Dortmund“, freut sich Stiller. Nach dem Demonstrationszug wurde ein Freundschaftsfest an der Mallinckrodtstraße gefeiert, an der auch viele Zuwandererfamilien aus der Nordstadt teilnahmen. „Das zeigt, dass man in dieser Stadt keine Angst haben muss, gegen Neonazis zu demonstrieren“, bilanzierte die Regionalvorsitzende des DGB, Jutta Reiter.

Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann in einem ersten Fazit: "Die bürgerlichen Demonstrationen waren sehr beeindruckend. Es waren viele neue Gesichter dabei, die sagen wollten: Es reicht!" Bei Blockaden habe die Polizei durch Verhandlungen erfolgreich deeskalierend gewirkt. Über gewalttägige Demonstranten auf linker Seite sagte er: "die können wir in Dortmund nicht gebrauchen."

Die Straßensperren am Königswall werden in diesen Minuten wieder freigegeben.

Die Vorsitzende des Innenausschusses im NRW-Landtag, Monika Düker, hat gegenüber unserer Redaktion die Blockade des "Bündnisses Dortmund nazifrei" als wichtigen ersten Erfolg bewertet. Die Grünen-Politikerin kritisierte die Gewalttaten Linksradikaler, die dem Bündnis Dortmund stellt sich quer gefolgt waren. Düker  forderte Stadt und Polizei auf, in Zukunft besser zusammenzuarbeiten und miteinander zu reden. Sie erklärte, dass die Polizei eine sehr schwierige Lage hervorragend bewältigt habe. Das Trennungskonzept der Polizei sei richtig gewesen.

Die Nazi-Demo hat ihr Ziel erreicht. Einen Park&Ride-Parkplatz in der Nähe des Hafens.

Ein- und Ausgänge zum Hauptbahnhof sind auf der Südseite durch die Polizei gesichert. Einzeln kommt man in den Bahnhof oder heraus. Im Bereich der Katharinentreppe gibt es einige Festnahmen. Insgesamt hat es nach Informationen unserer Redaktion mindestens 250 Festnahmen gegeben. Diese Zahlen hat die Polizei bisher aber nicht bestätigt.

Die Neonazis sind gleich an ihrem Ziel angekommen, dem Park&Ride-Parkplatz am Sunderweg. Unterdessen haben wir Bilder bekommen, die zeigen, wie linke Randalierer einen Polizei-Bulli angreifen. Die Bilder finden sich oben im Artikel sowie in der Demo-Fotostrecke.

Nachdem der Demonstrationszug unterhalb der Katharinentreppe offiziell aufgelöst worden ist, sitzen nun immer noch einzelne Demonstranten dort. Oliver Ongaro, Sprecher des Bündnisses Dortmund stellt sich quer, erläutert die Beweggründe so: "Wir sind nirgendwo anders in Richtung Nordstadt durchgekommen. Deshalb haben sich Teilnehmer aller drei Bündnisse entschieden, auf die Südseite des Bahnhofs zu gehen. Wir wollten zeigen, diese Stadt gehört uns und nicht den Nazis."

Die Nazi-Demonstration ist auf der Treibstraße angekommen. Damit hat man den ursprünglich geplanten Demo-Weg wieder erreicht. Zügigen Schrittes und weitgehend unbehelligt von Gegendemonstranten ist man unterwegs in Richtung Schlusskundgebung am Hafen.

In der Schützenstraße herrscht große Freude über die erfolgreiche Blockade. Grünen-Ratsfraktionschef Mario Krüger: "Wir freuen uns, dass das braune Pack nicht über die Schützenstraße ziehen konnte." Pfarrer Friedrich Laker von der benachbarten Pauluskirche: "Herzlichen Glückwunsch an alle Blockierer."

Am Bahnhof werden Personen, die offensichtlich Bahn-Kunden sind, auf die Bahnsteige gelassen. Reisende sollten jedoch mehr Zeit mitbringen! Die Situation auf dem Westenhellweg und in den Einkaufsstraßen ist übrigens weiter ruhig: So entspannt konnte man selten einkaufen...

Die Nazis werden nicht über die Schützenstraße geleitet. Die Demo wird über die Mallinckrodtstraße fortgesetzt. Offenbar hatten die Blockierer an der Schützenstraße Erfolg. Dort wird die Umleitung der Nazis mit Jubel aufgenommen. Die Glocken der Pauluskirche läuten.

Der Haupteingang des Hauptbahnhofs ist gesperrt. Niemand wird rein- oder rausgelassen. Auf dem Königswall vor dem Bahnhof ist alles dicht.

Stau auf dem Wall: Die Antifa-Demonstration hat sich auf den Stufen der Katharinentreppe niedergelassen. Die Polizei sperrt den Weg in Richtung Innenstadt mit starken Kräften.

Der Pfarrer der Pauluskirche an der Schützenstraße, Friedrich Laker, hat gerade die Blockierer eingeladen, bei einer Räumung der Blockade sein Kirchengelände nutzen zu können.

Eine Gruppe von etwa 400 Antifa-Demonstranten läuft gerade in schnellem Tempo in Richtung Hauptbahnhof. Die Polizei sperrt den Verkehr in Richtung Osten. Unser Reporter ist vor Ort.

Unser Reporter an der Schützenstraße berichtet, dass Pressefotografen und Kameraleute von der Polizei bei ihrer Arbeit behindert worden sind. Unter anderem sind Objektive zugehalten worden. Unter den Demonstranten hat es mindestens einen Verletzten gegeben.

Unser Reporter berichtet, dass es bei der Räumung der Blockade an der Westerbleichstraße zu "unschönen Szenen" kommt. "Mit einiger Gewalt werden die Demonstranten von der Straße geholt." Personalien werden nach seinen Beobachtungen dort aber nicht aufgenommen. Inzwischen ist die Kreuzung geräumt. Ein Stück die Schützenstraße herab (ecke Kirchenstraße) gibt es weiterhin eine Blockade an der sich einige Politiker beteiligen.

Die Polizei räumt die Blockierer an der Ecke Schützenstraße/Westerbleichstraße nach und nach von der Straße. Viele Demonstranten haben sich untergehakt, machen den Weg frei.

Nach Angaben unseres Reporters vor Ort wird die Blockade an der Westerbleichstraße jetzt geräumt. Zuvor waren die Gegendemonstranten aufgefordert worden, die Straße zu verlassen.

Die Nazi-Demo ist jetzt an der Ecke Mallinckrodtstraße/Schützenstraße angekommen. Dort wird eine Zwischenkundgebung abgehalten. Ob man angesichts der Blockaden in die Schützenstraße einbiegen kann, ist unklar.

Es kommt immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Linksautonomen und der Polizei. Dabei ist laut Polizei ein Beamter in der Haydnstraße schwer verletzt worden. Linksextremisten hatten mit schweren Wurfgeschossen ein Polizeifahrzeug angegriffen, heißt es in einer Pressemitteilung.   Die Polizei berichtet, ihre Beamten würden immmer wieder mit Pfefferspray angegriffen und mit Steinen oder "Böllern beworfen. Mehrere Beamte wurden dabei leicht verletzt.   Im Bereich Bachstraße/Schillerstraße sind aktuell nach Angriffen auf Polizeibeamte zwei Personengruppen mit etwa 150 bis 180 Aktivisten eingeschlossen worden. In der Gruppe befanden sich auch circa 40 Kinder und Jugendliche.   Die Polizei wolle weiterhin konsequent einschreiten und an ihrem Trennungskonzept festhalten.   “Die Gewaltexzesse gegen Polizeibeamte in Dortmund hat mit demokratischem Protest gegen Rechtsextremisten überhaupt nichts mehr zu tun", bewertet Polizeipräsident Hans Schulze die aktuelle Lage in Dortmund. 

Die Polizei hat die Blockierer an der Kirchenstraße aufgefordert, die Hälfte der Straße freizugeben. Das lehnen diese ab. Über Anwälte haben außerdem die Nazis erklärt, nicht mit einer Veränderung der Route einverstanden zu sein. Eine weitere kleine Blockade Linksautonomen hat sich auf der Ecke Westerbleichstraße/Schützenstraße gebildet.

Die Nazis ziehen derweil über die Mallinckrodtstraße. Immer wieder gibt es kleinere Störungen und Rangeleien mit Menschen am Straßenrand.

Unser Reporter berichtet von massiven Auseinandersetzungen zwischen linken Demonstranten und der Polizei im Bereich der Mozart- und Bülowstraße. "Die Mozartstraße bietet ein Bild der Verwüstung", sagt er. Baustellenmaterial wurde auf die Straße geworfen. An der Blockade Kirchenstraße/Schützenstraße verhandeln Teilnehmer mit der Polizei darüber, ob die Blockade bestehen bleiben kann. Unter den Demonstranten dort ist auch regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann.

An der Ecke Schillerstraße/Uhlandstraße nimmt die Polizei derzeit nach Angaben unseres Reporters zahlreiche Personen fest. Mindestens fünf Busse stehen bereit, um die Gefangenen wegzubringen.

Nach Angaben der Polizei ist noch nicht entschieden, wie man mit der Blockade Ecke Schützenstraße/Kirchenstraße weiter umgehen soll. Am Kessel Bachstraße/Uhlandstraße erwartet die Polizei etwa 100 Festnahmen. Mit einem Bus sollen die Festgenommenen in eine Sammelstelle für Gefangene gebracht werden. Die Feuerwehr meldet übrigens keine erhöhte Einsatzzahlen. Allein beim Rettungsdienst gibt es mehr zu tun - allerdings eher wegen der großen Zahl von Menschen in der Stadt und wegen des warmen Wetters.

Die Demonstration der Rechtsradikalen beginnt. Es werden die Auflagen verlesen, dann wird sich der Trupp in Bewegung setzen.

Die Gegendemonstration am Nordmarkt ist jetzt beendet. Die Teilnehmer ziehen in Richtung Münsterstraße. Selbst wenn sich Teilnehmer den Blockierern anschließen wollten, würde das nach Einschätzung unseres Reporters durch die starken Polizeikräfte verhindert werden.

Die rechten Demonstranten sind offenbar kurz davor, loszumarschieren. Die Absperrung und Schleusen werden beseitigt, die Polizisten stellen sich auf, berichtet unser Reporter.

Während die Nazi-Demonstration in wenigen Minuten starten wird, räumt die Polizei im Bereich der Mallinckrodtstraße die Straße frei. Eine spontane Sitzblockade wird von Polizisten von der Straße geräumt.

Am Nordmarkt haben die etwa 3000 Demonstranten jetzt eine Menschenkette gebildet. Unter den Teilnehmern ist auch Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann. Er sagte dort: "Viele demonstrieren hier, sie sonst nicht auf die Straße gehen. Das ist ein hervorragendes Symbol für Dortmund."

Nun sind es wohl mehr als 500 Neonazis geworden. Unser Reporter schätzt deren Zahl auf 650 und 750. Derweil trifft der Demo-Zug des Bündnisses gegen Rechtsextremismus am Nordmarkt ein.

Die Nazi-Demo ist immer noch nicht losgelaufen: Unser Reporter von dort meldet, dass weiterhin Teilnehmer kontrolliert werden. Mehr als 500 werden es seiner Ansicht aber nicht sein.

Unser Reporter berichtet von der Ecke Schillerstraße/Uhlandstraße: Dort hat es massive Auseinandersetzungen von Demonstranten mit der Polizei gegeben - Steine und Flaschen sind geflogen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Schlagstöcke ein. Es hat nach unseren Informationen Verletzte gegeben. Aktuell hat die Polizei auf beiden Seiten der Uhlandstraße Demonstranten eingekesselt.  

Wer heute in der City rund um den Westenhellweg unterwegs ist, kann so entspannt einkaufen wie nie. Die Geschäfte, Einkaufsstraßen und Parkhäuser sind deutlich leerer als an einem normalen Samstag. Trotz des schönen Sommerwetters sind die Cafés auf dem Alten Markt halb besetzt. Nur die beiden Hubschrauber am Himmel nerven etwas.

Und wieder eine Pressemitteilung der Polizei, diese spricht von "massiver Gewalt gegen Polizeibeamte". Die Pressemitteilung im Original: Zurzeit befindet sich eine Gruppe von ca. 1000 gewaltbereiten Linksextremisten, die keiner angemeldeten Versammlung angehören, im Bereich des Nordmarktes, Heroldstraße und Steinstraße. Nach massiven Angriffen auf Polizeibeamte und Einsatzfahrzeuge kam es zu ersten Schlagstockeinsätzen. Auch ein Wasserwerfer musste im Bereich der Uhlandstraße / Schillerstraße / Schützenstraße eingesetzt werden, um die Gewalttätigkeiten zu unterbinden. Die Polizei musste hart durchgreifen, um weitere Gewalttätigkeiten zu verhindern.   Im Bereich der Versammlung Rechts hat sich die Teilnehmerzahl auf bisher rund 400 Personen erhöht.

Die Kundgebung des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus an der Katharinenstraße ist beendet, jetzt ziehen die Teilnehmer durch die Innenstadt in Richtung Nordmarkt. In vorderster Reihe: Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Wir schätzen, dass es knapp 3000 Demonstranten sind - die größte Kundgebung. „Dortmund ist tolerant, Dortmund ist bunt und nicht braun“, hatte Ralf Beltermann vom DGB zu Beginn der Kundgebung gesagt. „Wir setzen ein deutliches Zeichen, dass die Stadt sich ihren Namen nicht von Nazis besudeln lässt“, erklärte Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Er lobte das Friedensfestival der Gewerkschaft Verdi, das seit dem vergangenen Montag an der Katharinenstraße stattfand: „Das war ein buntes Bollwerk gegen Rechs.“ Die Demokraten haben in der vergangenen Zeit durch die Nazis viel erdulden müssen, stellte Sierau mit Blick auf rechte Attacken und Schmierereien gegen Nazi-Gegner fest.  Das zeige, wie wichtig es ist, sich dem braunen Treiben entgegen zu stellen. „Heute ist der Tag, an dem wir zeigen: Dortmund ist die Hauptstadt des Widerstandes gegen Rechts. Neonazis haben hier keine Chance. Wir werden in Dortmund noch erleben, dass es hier keine Nazi-Aufmärsche mehr gibt“, erklärte Sierau. „Dortmund ist eine weltoffene, tolerante und vielfältige Stadt.“ Das demokratische Engagement, das sich heute zeige, mache ihn stolz, Oberbürgermeister dieser Stadt zu sein.  

Die Polizei bestätigt, dass im Bereich Mallinckrodtstraße erstmals ein Wasserwerfer der Polizei eingesetzt wurde. Angeblich wurden Steine auf eine Polizeisperre geworfen. Auch von völlig demolierten Polizeiautos berichten unsere Reporter.

Nachgereicht: Die Polizei hat um 12.01 Uhr eine Pressemitteilung zum Demogeschehen gesendet. Wir dokumentieren sie hier im Original: Seit 09.48 Uhr gibt es eine Sitzblockade im Bereich der Schützenstraße von ca. 50 Personen. Nach Gesprächen mit der Polizei wurde dies als Spontanversammlung bewertet. Bis auf weiteres wird diese Aktion von der Polizei geduldet.   Gegen 10.56 Uhr wurden an der Schillerstraße mehrere hundert gewaltbereite Personen Links von der Polizei angehalten, nachdem zuvor aus der Gruppierung heraus Polizeibeamte mit Steinen und Pyrotechnik beworfen wurden. Eine Person wurde nach Flachenwurf auf Polizeibeamte festgenommen. Die anderen Personen wurden mit Platzverweisen belegt und entfernten sich in Richtung Münsterstraße.   Am Sammlungsort Rechts befinden sich bisher lediglich 320 Teilnehmer. Weitere mindesten 200 Rechte sind noch auf der Anreise. Bei einer NPD-Versammlung sind es bisher lediglich 30 Personen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind durch gewalttätige Angriffe (Pfefferspray und Steinwurf) von Linksautonomen fünf Polizeibeamte leicht verletzt worden (Pfefferspray und Steinwurf).   Zwei Personen wurden bisher festgenommen, davon ein Rechtsextremist aufgrund eines Haftbefehls und ein Linksautonomer Gewalttäter aufgrund eines Flaschenwurfs auf einen Polizeibeamten.

Ein Großteil der Gegendemonstranten von der Steinwache entfernt sich durch den Keuningprak in Richtung Norden.

An der Katharinenstraße hat die Kundgebung des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus begonnen. Bei bestem Wetter sind dort über 1000 Gegendemonstranten versammelt.

Stillstand nördlich des Hauptbahnhofs: 150 bis 200 Meter Luftlinie liegen zwischen Rechten und Linken. Die Stimmung ist angespannt aber nicht aggressiv. Es sind nach Einschätzung unseres Reporters deutlich weniger als die angekündigten 1000 Rechtsradikalen nach Dortmund gekommen.

Der Bereich nördlich des Hauptbahnhofs ist derzeit der Brennpunkt. Zwei unserer Reporter sind vor Ort - auf beiden Seiten sind wir vertreten. Mehrere hundert Gegendemonstranten versuchen, zu den Nazis durchzudringen.

Die Linken sind an der Steinstraße angekommen. Nazis und Gegner trennen derzeit 150 Meter Luftlinie. Und hunderte Polizisten. Nach Einschätzungen unseres Reporters sind derzeit etwa 100 bis 150 Nazis an der Demo-Startstelle.

Das Bündnis drängt massiv durch den Keuningpark in Richtung Hauptbahnhof. Die Polizei versucht ein Durchbrechen zum Hauptbahnhof zu verhindern.

Mehrere hundert Gegendemonstranten laufen durch den Keuning-Park in Richtung der Startstelle der Nazi-Demonstration. Die Lage ist derzeit nördlich des Bahnhofs recht unübersichtlich.

Die Sitzblockade an der Schillerstraße/Kirchenstraße ist von der Polizei zwei Mal aufgefordert worden, die Kreuzung zu verlassen. Allerdings ist die Situation völlig entspannt. Auch Grünen-Ratsfraktionschef Mario Krüger ist dort vertreten. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Markus Kurth beobachtet die Situation.

Der Kessel an der Ecke Schillerstraße/Schefferstraße ist aufgelöst. Die Demonstranten sind in Richtung Norden abgezogen. Immer mehr Menschen blockieren die Mallinckrodtstraße in Höhe der Schefferstraße. Auch rund 200 Demonstranten von Dortmund Nazifrei sind dort angekommen und wollen bleiben, bis die Rechten in etwa 50 Meter Entfernung vorbeimarschieren.

Reisende, die vom Dortmunder Hauptbahnhof mit dem Zug starten wollen, sollten ein paar Minuten mehr Zeit einplanen. Es kommt hin und wieder zu Personenkontrollen. Grundsätzlich ist der Bahnverkehr durch die Demonstrationen nicht beeinträchtigt.

Bei den festgesetzten Demonstranten an der Ecke Schillerstraße/Schefferstraße handelt es sich wohl um das Bündnis "Dortmund stellt sich quer". In einem kleinen Laden auf der Ecke werden Verletzte behandelt. Sie haben offenbar Pfefferspray abbekommen.

Ein Gastwirt hat den Teilnehmern der Sitzblockade an der Schützenstraße/Kirchenstraße eine Palette mit kühlen Getränken gereicht. Die Blockade ist noch nicht geräumt.

An der Schillerstraße gibt es zwischen Münsterstraße und Schefferstraße einen Polizeikessel mit mehr als 100 festgesetzten Gegendemonstranten.

Unser Reporter meldet einen verletzten Polizisten. Der Mann ist vor knapp einer Stunde im Bereich Mallinckrodtstraße/Hafen verletzt worden, als Linksradikale Pyrotechnik eingesetzt hatten. Er hat offenbar ein Knalltrauma.

An der Blockade Schützenstraße/Kirchenstraße sind die Demonstranten von der Polizei erstmals aufgefordert worden, die Straße zu verlassen. Anders als anderswo gemeldet, ist diese Demonstartion niocht angemeldet.

Immer mehr Menschen kommen zu der Sitzblockade an der Ecke Schützenstraße/Ecke Kirchenstraße. Sie ist derzeit nicht angemeldet. Die Initiatoren von Dortmund Nazifrei erwägen, dies noch zu tun. "Wir bleiben so lange hier sitzen, wie dies friedlich möglich ist", so Dortmund Nazifrei-Sprecher Alexander Wutke. Die Stimmung sei friedlich und ausgelassen. 

Der übliche Einkauftrubel in der Innenstadt hat begonnen. Die Läden haben geöffnet. Die Besucher kommen. Einige, darunter Saturn am Westenhellweg und die Sparkasse, haben Absperrungen und Sicherheitsleute vor den Geschäften. Auch hier sichert die Polizei.

Die Blockade an der Ecke Schützenstraße/Kirchenstraße besteht weiterhin. Die lage ist dort sehr entspannt. Auch Stadtrat Wilhelm Steitz hat sich dort in die Reihen der Demonstranten eingereiht. Die Blockade wird von der alevitischen Jugend organisiert. 

Die Polizei hat soeben eine Pressemitteilung zum Stand der Dinge herausgegeben: Die Mitteilung im Original: In den Vormittagsstunden begann der Zulauf von Demonstrationsteilnehmern Rechts sowie Links in die Dortmunder Innenstadt. Die Anreise erfolgte zum Großteil mit ÖPNV.    Zurzeit befinden sich ca. 800 Kundgebungsteilnehmer Links in der nördlichen Innenstadt. Hinzu kommt eine größere Anzahl von Kleingruppen Links, die sich im innerstädtischen Bereich unterwegs sind.   An einer Sperrstelle an der Westfaliastraße versuchten zunächst mehrere hundert gewaltbereite Personen, die dortige Sperrstelle zu durchbrechen. Der Polizei gelang es, einen Teil der Gruppe durch den Einsatz starker Kräfte sowie dem Einsatz von Pfefferspray abzudrängen. Dabei wurden mehrere Personen verletzt. Die genaue Anzahl ist derzeit nicht bekannt. Die Polizei fordert alle Versammlungsteilnehmer nochmals auf, sich friedlich und gewaltfrei zu verhalten. Gegen Gewalttäter wird die Polizei weiterhin konsequent vorgehen.

Seit heute Morgen 6 Uhr hat das Ordnungsamt bis jetzt 59 Fahrzeuge entlang der Demonstrationsrouten abschleppen lassen. Seit 6 Uhr sind die Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung unterwegs. Ein Sprecher weist noch mal daraufhin, dass absolutes Halteverbot entlang der Demonstrationsstrecken besteht: „Das ist unnötig teuer für die Betroffenen.“   Am Freitag wurden im Bereich Saarlandstraße 78 Autos abgeschleppt.

An mehreren Stellen versuchen Gegendemonstranten auf die Demo-Strecke der Nazis zu kommen. Unter anderem an der Lützowstraße und Schützenstraße versuchen sie durch Polizeisperren zu brechen. An beiden Stellen sind es insgesamt über 1000 Personen.

Die Polizei hat uns soeben bestätigt, dass auf der Westfaliastraße meherere Demonstranten durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt wurden. Dort hatten Demonstranten eine Polizeisperre durchbrochen. Auch Polizeiautos sollen beschädigt worden sein.

Die Polizei spricht von einem „strikten Sperrkonzept“: „Wer zu einer der angemeldeten Demonstrationen möchte, wo er merklich auch zugehört, dann gelangen die Menschen auch in diesen Bereich“, so ein Sprecher. Andere eben nicht. Wer zu einer nicht angemeldete Gegenveranstaltung wolle, könne dies tun, müsse aber Umwege in Kauf nehmen. Durch die Sperrzone sei der Durchgang nicht möglich. Von einer Beschwerde des Oberbürgermeisters zur Vorgehensweise der Polizei bei deren Einsatzleiter sei der Polizei bislang nichts bekannt.  Die Bornstraße ist derzeit komplett gesperrt.

An der Sperrstelle Schillerstraße/Schützenstraße versuchen unter anderem Oberbürgermeister Ullrich Sierau und die Grüne Landesvorsitzende Monika Düker in Gesprächen die Polizei von einem weniger martialischen Auftreten zu bewegen.

An der Kreuzung Schillerstraße/Kirchenstraße gibt es eine Sitzblockade von etwa 50 Personen.

Nach Informationen der Ruhr Nachrichten hat sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau in einem persönlichen Telefonat mit Polizei-Einsatzleiter Dieter Keil über die Strategie der Polizei beschwert. Aus Sieraus Sicht seien die Kontrollen am Hauptbahnhof zu streng. Gegendemonstranten würden nicht zu angemeldeten Kundgebungen in der Nordstadt gelangen.

Unsere Reporter sind unterwegs zur Ecke Schützenstraße/Kirchstraße. Dort soll es eine Blockade geben.

Zitate von der Demonstration mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau: "Das ist das demokratische Dortmund hier ... Tausende Bürger gehen bei 50 Veranstaltungen gegen Nazis vor. Das wird ewig so sein."   "Ich habe gehört, dass Neonazis in Thüringen zum halben Preis in ein Konzert kommen, wenn sie heute in Dortmund waren. Das sind Discount-Nazis." "Die demokratische Kultur verträgt es nicht, wenn immer Nazi-Horden durch die Stadt ziehen" - deshalb habe er auch zu Blockaden aufgerufen, sagt Sierau.

Am Hauptbahnhof ist die erste Gruppe Neonazis angekommen, haben unsere Reporter beobachtet. Sie wird in nördliche Richtung hinausgeführt.

An der Ecke Goethestraße/Schützenstraße hat die Demonstration des Bündnisses Dortmund Nazifrei begonnen. Unter anderem ist Oberbürgermeister Ullrich Sierau dort vor Ort. 

Antifa zieht in Gruppen durch die Seitenstraßen an der Schützenstraße. Diese suchen nach Angaben unseres Reportes potenzielle Schwachstellen bei der Polizei. Ketten stehen an zahlreichen stellen, blockieren Wege zur Aufmarschstrecke der Nazis.

Guten Morgen, wir starten unseren Demo-Ticker. Die Nordstadt wird derzeit abgeriegelt. Polizeisperren sind an allen Zufahrtstraßen eingerichtet. "Wer zu einer angemeldeten Demonstration gehen möchte, kommt auch durch", versichert ein Polizeisprecher. An der Ecke Schützenstraße/Schillerstraße kommt es zu ersten verbalen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Antifa. Selbst in den Zwischenstraßen kontrollieren Polizisten. Sie sprechen Anwohner an, die durch wollen, schreiben sich deren Adressen in Notizblöcke, berichten unsere Reporter. An der Mallinckrodtstraße sind gleich mehrere Abschleppwagen angerückt. Sie entfernen die Fahrzeuge, die entlang der geplanten Demonstrationsstrecke geparkt sind. Dort herrscht absolutes Halteverbot.  Auch der Bereich Katharinentreppe ist derzeit komplett gesperrt.

Bereits am Vorabend waren etwa 200 Neonazis durch Dortmund gezogen. Etwa 1000 Gegendemonstranten versuchten, den Aufmarsch durch die südliche Innenstadt zu stören. Den Nazi-Gegner gelang es, ihren Protest zu äußern, angekündigte Blockaden blieben aber weitgehend aus. Der Vorabend der Samstags-Demonstration verlief friedlich. Lediglich neun Festnahmen meldete die Polizei am Freitagabend.

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Samstag: Polizei-Aufgebot in Dortmunder Innenstadt

Die Polizei hat ein Großaufgebot in der Dortmunder Innenstadt aufgefahren, damit die Neonazi-Demo und die Gegendemonstrationen friedlich bleiben.
03.09.2011
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Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).
Absperrungen rund um den Hauptbahnhof (Stand Samstagmorgen, 9 Uhr).

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Freitagabend: Neonazi-Demo in Dortmund

Am Vorabend des großen Neonazi-Aufmarsches wollen im Süden der Stadt Neonazis marschieren. Auch deren Gegner haben sich angekündigt.
02.09.2011
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Nach dem Willen der CDU sollen am 3. März keine Fahnen der Rechtsradikalen durch Rumphorst getragen werden.© Foto: Bandermann
Neonazi-Demonstrationen werden immer von einem großen Polizeiaufgebot begleitet - so wie in Dortmund im Herbst 2011. Das blüht jetzt auch Rumphorst.© Foto: Bandermann
Lautstarker Protest gegen Neonazis - so wie hier in Dortmund im September 2011 - will auch das münstersche Bündnis "Keinen Meter den Nazis" den Aufmarsch der Rechtsradikalen in Münster behindern.© Foto: Peter Bandermann
Einer der jüngsten Demonstranten, der umso lauter und deutlich gegen Rassismus auf "seine" Saarlandstraße gegangen war.© Foto: Bandermann
Auf Tuchfühlung mit der Polizei.
"Nazis raus" und "Nazis verpisst Euch" - auf der Saarlandstraße konnten die Neonazis lesen, was die Anwohner von ihnen halten.© Foto: Peter Bandermann
"Nazis raus" und "Nazis verpisst Euch" - auf der Saarlandstraße konnten die Neonazis lesen, was die Anwohner von ihnen halten.© Foto: Peter Bandermann
"Nazis raus" und "Nazis verpisst Euch" - auf der Saarlandstraße konnten die Neonazis lesen, was die Anwohner von ihnen halten.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
"Nazis raus" und "Nazis verpisst Euch" - auf der Saarlandstraße konnten die Neonazis lesen, was die Anwohner von ihnen halten.© Foto: Peter Bandermann
Lautstarker Protest gegen Neonazis auf der Saarlandstraße.© Foto: Peter Bandermann
Lautstarker Protest gegen Neonazis auf der Saarlandstraße.
Ein Junge mal"Nazis raus" auf die Saarlandstraße - im Hintergrund eine Einsatzhundertschaft der Polizei.© Foto: Bandermann
Anwohner aus dem Saarlandstraßen-Viertel bauten auf der Straße eine kleine Blockade auf.© Foto: Bandermann
Auch Kinder stellten sich in den Weg. Die Polizei leitete die 200 Neonazis daran vorbei.© Foto: Bandermann
Die Neonazis ziehen an einer kleineren Blockade an der Saarlandstraße vorbei.© Foto: Bandermann
Zwei Kinder marschieren mit der Einsatzhundertschaft - die Saarlandstraße lachte.© Foto: Bandermann
Voll cool: Die Hände in den Taschen, die Füße in Sandalen - dieser Junior hat sich auf der Saarlandstraße in eine Hundertschaft eingereiht.© Foto: Bandermann
Zwei junge Demonstranten laufen neugierig auf die Polizei zu.© Foto: Bandermann
Zwischenkundgebung der Neonazis am Alten Mühlenweg - kaum ein Anwohner nahm die Demo wahr.© Foto: Bandermann
Zwischenkundgebung der Neonazis am Alten Mühlenweg.© Foto: Bandermann
Am Polizeipräsidium warten Gefangenentransporter auf den Einsatz.© Foto: Bandermann
Viele Autos musste das Ordnungsamt abschleppen lassen. Wer nicht erreichbar war, muss seinen Wagen beim Abschleppunternehmer abholen.© Foto: Bandermann
Eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes am Alten Mühlenweg.© Foto: Bandermann
Die Abschleppwagen waren im Minutentakt unterwegs.© Foto: Bandermann
Auf zahlreichen Straßen der Innenstadt mussten Mitarbeiter des Ordnungsamtes wegen der Demonstrationen ein befristetes Parkverbot durchsetzen.© Foto: Bandermann
Eine Hundertschaft der Polizei lädt an der Saarlandstraße / Staufenstraße die ersten Absperrgitter ab.© Foto: Bandermann
Die Reiterstaffel der Polizei zieht über die Saarlandstraße.© Foto: Bandermann
Wie hier auf der Kampstraße musste reihenweise auch abgeschleppt werden.© Foto: Bandermann

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Freitagabend: Demo gegen Nazis in Dortmund

Am Vorabend des großen Neonazi-Aufmarsches demonstrieren im Süden der Stadt Neonazis. Bilder von den Gegendemonstrationen.
02.09.2011
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Friedliche Gegendemonstranten an der Möllerstraße.© Foto: Foltynowicz
Die Gegendemonstranten starten am U-Bahnhof Westentor.© Foto: Foltynowicz
Demonstration, Freitag, den 02.09.2011, Foto: Nils Foltynowicz, www.folty.de© Foto: Foltynowicz
Linke Gegendemonstranten auf dem Weg in die südliche Innenstadt.© Foto: Foltynowicz
Der Demonstrationszug am Freitagabend.© Foto: Foltynowicz
Zahlreiche Antifa-Gruppierungen beteiligten sich an der Kundgebung.© Foto: Foltynowicz
Die Antifa-Demo zieht über die Lindemannstraße.© Foto: Foltynowicz
Zahlreiche Polizisten begleiteten die friedliche Antifa-Gegendemonstration am Freitagabend.© Foto: Foltynowicz
Linke Demonstranten und Polizisten auf der Lindemannstraße.© Foto: Foltynowicz
Die Gegendemonstranten auf der Rheinischen Straße.© Foto: Foltynowicz
Protest-Transparent der linksautonomen Szene.© Foto: Foltynowicz

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