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Neues Ballgeschenk und mehr Geld

DFB-Fußballmuseum

Das DFB-Fußballmuseum wächst. Nicht nur an Exponaten, sondern auch an Fläche. Für Bau und Ausstattung des Museums stehen nun 36 Mio. Euro und damit rund 10 Mio. Euro mehr zur Verfügung als ursprünglich geplant.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 04.02.2011 / Lesedauer: 2 min
Neues Ballgeschenk und mehr Geld

Bundestrainer Joachim Löw (l.) übergab den WM-Ball von 2010 an Manuel Neukirchner als Geschäftsführer des DFB-Fußballmuseums.

Einen Ehrenplatz in dem neuen Museum wird nun auch der Spielball aus dem Spiel Deutschland gegen England bei der WM 2010 in Südafrika, dass die DFB-Elf bekanntlich mit 4:1 gewann, bekommen. Bundestrainer Joachim Löw überreichte den Ball höchstpersönlich an Manuel Neukirchner als Geschäftsführer der Stiftung DFB-Fußballmuseum im Harenberg City-Center. Dort stellte Löw am Freitagmittag die Aufstellung für das Freundschaftsspiel gegen Italien vor, das am Mittwoch in Dortmund steigt.  „Das ist ein neues Glanzstück in unserer Sammlung. Da wird WM-Geschichte lebendig“, freute sich Neukirchner über das neue Exponat. Und das war nicht die einzige gute Nachricht zum DFB-Museum.

Denn klar ist jetzt, dass die Museumsplaner rund 10 Mio. Euro mehr investieren können als ursprünglich veranschlagt. 36 Mio. Euro stehen jetzt für Bau und Einrichtung des Nationalen Fußballtempels auf dem Areal des Busbahnhofs am Königswall zur Verfügung. Die Museumsfläche kann nun von ursprünglich geplanten 4500 auf gut 6000 Quadratmeter wachsen. Möglich macht es das Engagement von Sponsoren. „Das zusätzliche Geld kommt komplett aus Drittmitteln“, betont Neukirchner. So will der Sportartikel-Hersteller Adidas mit einer größeren Millionensumme einsteigen. Das Land fördert den Bau bekanntlich mit 18,5 Mio. Euro, der DFB steuert aus Eigenmitteln 7,9 Mio. Euro bei. 26,4 Mio. Euro sollte das Museums ursprünglich kosten. „Doch diese Summe war nie in Stein gemeißelt“, betont Neukirchner.

36 Mio. sind nun die Vorgabe für den Architektenwettbewerb, an dem 25 renommierte Architekturbüros beteiligt sind. Im Mai soll die Entscheidung fallen. Unterdessen versuchen die Museumsplaner auch die Sammlung weiter auszubauen. Man habe bereits mehr als 10 000 museale Objekte und mehr als 1400 Medien-Objekte ermittelt, berichtet Neukirchner. Auch private Sammler von Fußball-Devotionalien will man einbinden – mit einem „Club der Sammler“. Neukirchner: „Es gibt viele, die sich im DFB-Museum verewigen wollen.“ 

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