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OB Langemeyer bekam acht Förderbescheide vom Regierungspräsidenten

DORTMUND Bei Geld hört nicht nur die Freundschaft, sondern offensichtlich auch die Feindschaft auf. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer reiste am Mittwoch jedenfalls gerne nach Arnsberg zu Regierungspräsident Helmut Diegel. Denn es gab Geld für Dortmund.

von Von Oliver Volmerich

, 26.11.2008
OB Langemeyer bekam acht Förderbescheide vom Regierungspräsidenten

Gleich acht Förderbescheide überreicht Regierungspräsident Helmut Diegel (r.) an OB Gerhard Langemeyer.

Diegel übergab Langemeyer – die beiden hatten in den vergangenen Monaten im Streit um den städtischen Haushalt gegeneinander prozessiert – gleich für acht wichtige Projekte Förderbescheide mit einem Gesamtwert von mehr als zehn Millionen Euro.

Allein 1,6 Millionen Euro fließen für die Entwicklung der Stahl-Brache Phoenix-Ost in Hörde zum Phoenix-See. Mit 664 000 Euro wird die Fortführung von Urban II-Projekten in der Nordstadt wie „Bilderflut“, Elterncafés und Schülerclubs gefördert. Allein 105 000 Euro davon fließen in das Projekt „Tafelhaus“, den Umbau des Domizils der Dortmunder Tafel in ein Freizeit-, Informations- und Kulturzentrum. Die erhoffte Geldspritze gibt es auch für den Umbau des Knotens „Westentor“. Für den schon laufenden Umbau der Kreuzung zu Füßen des „Dortmunder U“ fließen 2,2 Millionen Euro. Für die ersten Arbeiten des sich anschließenden Boulevards Kampstraße/Brüderweg gibt es einen Zuschuss von knapp 1,6 Mio. Euro.

Auch die vom Innenminister schon zugesagte Landeshilfe für die Flutopfer vom 26. Juli hat die Stadt nun schriftlich. 1,092 Millionen Euro stellt das Land bereit. Davon sollen 742 000 Euro an durch das Unwetter besonders betroffene Privatpersonen gehen, 350 000 Euro sind zur Schadenbeseitigung an städtischen Schulgebäuden und Kindertageseinrichtungen vorgesehen. 3,9 Mio. Euro Landesmittel fließen für den umstrittenen Ausbau des Straßenzuges Vogelpothsweg und Am Gardenkamp in Barop/Eichlinghofen und 895 400 Euro für den Neubau der „Regenbogenbrücke“ über der B 1. Zu guter Letzt beteiligt sich das Land mit 12 400 Euro an der Sicherung des Bahnübergangs „Am Rombergpark“.

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