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Offene Geschäfte und Konzerte locken Tausende an

Kreuzviertel bei Nacht

Das Kreuzviertel hat am Freitagabend einmal mehr kräftig gefeiert. Zur mittlerweile zehnten Auflage der beliebten Reihe „Kreuzviertel bei Nacht“ machten knapp 40 Einzelhändler, Institutionen des Viertels und Gastronomen mobil. Das gefiel allerdings nicht unbedingt allen Menschen im Kreuzviertel.

DORTMUND

, 12.07.2014 / Lesedauer: 3 min
Offene Geschäfte und Konzerte locken Tausende an

Eindrücke von Kreuzviertel bei Nacht - hier die Band "Sir Plain".

„Es ist viel mehr, als das bloße Einkaufen. Was den Abend so toll macht, sind die Leute. Man trifft an jeder Ecke Freunde und Bekannte“, sagt der 31-jährige Florian Käsler. Seine Frau Lisa (31) stimmt ein: „Ich finde es einfach immer wieder schön, was geboten wird.“ Freunde treffen, mit den Nachbarn feiern oder schauen, was sich an Musik, Lyrik und Kunst in den Hinterhöfen der Ladenlokale so abspielte – beim „Kreuzviertel bei Nacht“ gab es viel zu erleben. Besondere Anziehungspunkte boten dabei nicht nur die großen Außenaktionsflächen wie etwa der Vinckeplatz, auf dem DEW 21 erstmals ein Mini-Festival mit Poetry-Slammern und Musikern veranstaltete. Festivalstimmung kam auch in und um die einzelnen Geschäfte auf, die DJs, Bands und spezielle Mitmachaktionen im Programm hatten. 

So etwa bildeten sich große Menschentrauben auch rund um „New Peanuts“ an der Hohen Straße.  Erst im April hatten Sandra Dasilra Alvares und Antonio Milanese ihren HipHop- und Streetware-Store eröffnet, nahmen erstmalig bei „Kreuzviertel bei Nacht“  teil und zeigten sich begeistert.   „Der Ansturm ist gewaltig und die Leute sind alle super drauf“, sagt Sandra Dasilra Alvares. Gleich zwei DJs legten bei „New Peanuts“ ihre Platten auf, vier Künstler bemühten sich zeitgleich darum, Schaufenster und –kästen kreativ zu bemalen. 

Während das Fest für viele der Besucher eine gute Sache gewesen ist, gab es auch Beschwerden von Anwohnern über Lärmbelästigungen bis tief in die Nacht. So berichtet ein Leser von extrem lauter Musik weit nach 2 Uhr und einem stinkenden Hauseingang, in den offenbar mehrere Menschen uriniert hätten. Der Polizei Dortmund lägen für die Nacht von Freitag auf Samstag nur eine Handvoll Beschwerden wegen Lärmbelästigung aus der Innenstadt vor, teilte ein Polizeisprecher auf Nachfrage dieser Redaktion mit.    

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