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Phoenix-See bekommt Tiefe

DORTMUND Der Phoenix-See in Hörde bekommt Konturen auch in die Tiefe: Start frei für seinen weiteren Aushub - einschließlich der Modellierung der umliegenden Wohnbauterrassen, gewerblichen Bauflächen und Straßen.

von Von Gaby Kolle

, 20.11.2007

Die Phoenix See Entwicklungsgesellschaft und die Emschergenossenschaft haben als Auftraggebergemeinschaft nach einem Einspruchs-Verfahren vor der Vergabekammer den Zuschlag für das große Baulos 3 "Abbruch/Bodenabtrag und Herrichtung" an die Bietergemeinschaft Heitkamp/Stricker erteilt. Die Auftragssumme für dieses Los liegt bei ca. 20 Mio. netto und damit um mehr als 10 Mio. unter den ursprünglich veranschlagten Kosten. Als Grund dafür führte Ludger Schürholz von der Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft den Wettbewerb an.

Anfang Dezember rollen die Bagger an, um ca. 2,3 Mio. Kubikmeter Erde vor allem aus dem künftigen See und dem Emscherbett auszuheben sowie Auffüllung, Boden, Fels und unterirdische Bausubstanz (z.B. Keller und Fundamente) zu lösen. Nach Untersuchung und Aufbereitung werden diese Massen anschließend vor Ort lagenweise verdichtet wieder eingebaut. Dazu werden 25 schwere Baumaschinen eingesetzt: neben den Baggern sind das Walzenzüge, Brech- und Klassieranlagen.

Zwei Jahre Bauzeit

Nach zwei Jahren Bauzeit wird das Gelände insgesamt für die künftige Nutzung als See, Flussbett für die Emscher und die vorgesehenen Bauflächen profiliert sein. Im Herbst 2009 kann dann das Wasser in den See fließen. 2011 soll der See geflutet sein.

Die Bietergemeinschaft Heitkamp/Stricker erhielt darüber hinaus den Zuschlag für das Los zum "Oberirdischen Rückbau". Im Rahmen dieses Loses werden die im Umfeld der Halle Afflerbach und die an der Faßstraße gelegenen Bauten abgerissen. Baubeginn für dieses Los ist am 26. November, Fertigstellung in rund vier Monaten.

Halle Afflerbach wird 2011 abgerissen

Vom Abbruch nicht betroffen sind die Tull-Villa, die Gebäudezeile nördlich der Hörder Burg sowie das im Nordwesten gelegene ehemalige Magazingebäude. Diese Gebäude werden in die künftige Nutzung eingebunden. Die Halle Afflerbach selbst wird 2011 abgerissen.

Zurzeit läuft auch die Verfüllung und Verdichtung der aus dem Bergbau stammenden Hohlräume.

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