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Pläne für Markthalle auf dem Hansaplatz wiederbelebt

DORTMUND Es müssen nicht immer Riesen-Projekte wie Thier oder „U“ sein: Gerade einmal 1200 Quadratmeter auf zwei Etagen misst die knapp acht Meter hohe Glashalle, die die Firma Dreier Immobilien auf den Hansaplatz setzen will. Doch sie soll städtebaulich Akzente setzen.

von Von Oliver Volmerich

, 08.10.2008
Pläne für Markthalle auf dem Hansaplatz wiederbelebt

Mehrfach hat das schwebende Gebäude seine Gestalt verändert. Nun wurden die Pläne wieder aufgenommen.

Neu ist das Vorhaben nicht. Im Zusammenhang mit dem Bau des benachbarten Hansa-Carrees wurden schon 1997 erste Pläne für eine Markthalle geschmiedet. In einer späteren Fassung wurde sie wegen ihrer äußeren Form als gläserner Fisch bekannt. Ein Hindernis für den Bau war aber bis zuletzt das Urheberrecht der Hansaplatz-Architekten. Das hat die Stadt inzwischen für 178.500 Euro aufgekauft. Damit war der Weg frei für die Glashalle.

Der Fisch hat seine Gestalt indes erneut verändert. Unter einem schwebenden Glasdach sollen über der bisherigen Treppenanlage zwei Gebäudekörper entstehen, dazu werden ein vorhandener Zugang zur Tiefgarage Hansaplatz und ein Rauchabzug integriert. Außerdem bleibt ein breiter Durchgang zur Wißstraße.

„Wichtig ist die Transparenz des Gebäudes“, betont Architekt Jürgen H. Geddert. Bei der Nutzung setzt Dreier inzwischen allein auf Gastronomie: Bis zu drei Betriebe könnten unter dem gläsernen Dach auf zwei Ebenen Platz finden, die sich an marktfreien Tagen mit Außengastronomie auf den Hansaplatz ausdehnen können.

Das letzte Wort über die endgültige Gestaltung ist allerdings noch nicht gesprochen, wie die Investoren Martin und Erich Dreier betonen. U.a. sind noch statische Fragen über der Tiefgarage zu klären. „Es ist kein einfaches Bauwerk“, weiß Martin Dreier. Und auch Gestaltungsbeirat und Rat müssen noch beraten. Schon in der nächsten Ratssitzung soll die Entwidmung der öffentlichen Fläche für die Halle beschlossen werden, die dann an Dreier verpachtet wird. Start für den Neubau, der sechs bis acht Monate dauern soll, wäre dann im Frühjahr 2009.

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