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Rauchverbot: Wirten geht's an den Kragen

DORTMUND Es herrscht Rauchverbot in Gaststätten und niemand stört sich daran? Von wegen. Inzwischen hat Bußgeld Konjunktur. Täglich hagelt es Beschwerden. Für die Wirte kann das teuer werden.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 15.01.2009 / Lesedauer: 2 min
Rauchverbot: Wirten geht's an den Kragen

Raucher müssen draußen bleiben - eigentlich.

Heike Tasillo, zuständig für Gewerberecht im Ordnungsamt, spricht von "etlichen" Verfahren gegen Lokale, bei denen keine der Ausnahmeregelungen vom Rauchverbot greift. Gezählt werden sie nicht, weil Bußgeldverfahren von den unterschiedlichsten Meldern angestoßen werden.

Der Gesetzgeber habe keine regelmäßigen Kontrollen vorgeschrieben, weil er auf soziale Kontrolle setze, so Tasillo. Die Rechnung scheint aufzugehen, denn täglich kommen im Amt Anrufe, E-Mails und Briefe mit Beschwerden über Verstöße an. Denen würden sie selbstredend nachgehen, beteuert sie. Das sei dann die "anlassbezogene Kontrolle".

Weder die Nord- noch die Innenstadt tun sich bei Verstößen besonders hervor. Sünder unter den Wirten, die wegschauen wenn ihre Gäste rauchen oder selbst hinterm Tresen qualmen, sitzen im ganzen Stadtgebiet. Inzwischen sind sogar drei Verwaltungsverfahren anhängig, bei denen die Anhörungsfrist jetzt endet. Dann geht's zum Gericht. Das kann ein Zwangsgeld anordnen von leicht mal mehreren tausend Euro.Hygiene ist ein Dauerthema

Dauerthema in der Gastronomie ist auch die Hygiene. So mancher neue Betreiber muss bei Lokalübernahme mindestens Ekel-resistent sein. Wie kann das sein? 14 Lebensmittelkontrolleure sähen sich Schankwirtschaften einmal im Jahr an, Speisegastronomie durchaus zweimal, beteuert die Chefin der Kontrolleure, Anja Schieck: "Wenn Beschwerden kommen, gehen wir sofort hin."

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