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Schlechter Platz für Dortmund auf Wirtschaftsrangliste

DORTMUND Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit beschert Dortmund weiterhin eine schlechte Platzierung beim neuen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu wirtschaftlichen Schwächen und Stärken der Kommunen. Doch es gibt auch tröstliche Erkenntnisse.

von Von Oliver Volmerich

, 16.04.2009 / Lesedauer: 2 min
Schlechter Platz für Dortmund auf Wirtschaftsrangliste

Schwache Wirtschaftsstruktur, aber viele Gründer - das ist das Bild von Dortmund nach der Analyse der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Im bundesweiten Vergleich belegt Dortmund bei der aktuellen Studie unter 409 Kreisen und kreisfreien Städten Platz 335 und ist damit im Vergleich zur Rangliste von 2006 um zwölf Plätze abgerutscht. Unter den NRW-Gemeinden rangiert Dortmund wie vor drei Jahren auf Platz 50 von 54 fast ganz am Ende der Tabelle. Schlechter schneiden nur Hamm, Duisburg, Herne und Gelsenkirchen ab. Besonders negativ schlägt für Dortmund die Lage auf dem Arbeitsmarkt zu Buche. Vergleichsweise hoch sind aber auch die private Verschuldung und die Zahl der Straftaten.

Doch es gibt Trost: "Die gute Gründungsbilanz lässt angesichts vieler Probleme am Arbeitsmarkt hoffen", lautet das Fazit der Studie. Beim Gewerbesaldo - also der Bilanz von Gewerbean- und abmeldungen - kommt Dortmund auf einen positiven Wert von 3,3 je 1000 Einwohner. Bundesweit sind es nur 1,4. Das beschert Dortmund Rang 13 in der bundesweiten Rangliste und nach Köln sogar Platz 2 in NRW.  

Positiv schneidet Dortmund auch bei der Produktivität pro Einwohner (Platz 51 bundesweit, Platz 10 in NRW) ab. Und auch der Anteil der gut ausgebildeten Ingenieure liegt hier vergleichsweise hoch. Tröstlich stimmt auch, dass Dortmund nach der Einschätzung der Experten von der aktuellen Wirtschaftskrise nur gering betroffen sein wird. 

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