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Straßenumbau nutzt LKW-Verkehr

Für Werk Rothe Erde

DORTMUND Die Bezirksvertretung Innenstadt-West gab am Mittwoch grundsätzlich grünes Licht für die Tieferlegung der Kuithanstraße unter der S-Bahn-Brücke – um die Möglichkeit zu schaffen, einen Teil des LKW-Verkehrs vom und zum Werk Rothe Erde über Lange Straße und Rheinische Straße abzuwickeln.

von Von Oliver Volmerich

, 09.09.2009
Straßenumbau nutzt LKW-Verkehr

Die Durchfahrt unter der Brücke an der Kuithanstraße soll ausgebaut werden.

Planungsamtsleiter Ludger Wilde hatte noch einmal eindringlich für diese Alternativ-Route plädiert, die das Kreuzviertel südlich der S-Bahn-Trasse vom wachsenden LKW-Verkehr nach dem Ausbau des Industriebetriebs entlasten soll. 50 LKW rollen heute durch die Wohnviertel. 90 sollen es werden. Die sollen künftig zur Hälfte über eine Süd- und Nordroute fahren. An der Lange Straße seien deutlich weniger Anwohner betroffen als im Süden, rechnete Wilde den Bezirksvertretern vor. Er verschwieg aber auch nicht die Proteste der Anwohner im Norden, die 350 Unterschriften gegen die Pläne gesammelt haben und in der Sitzung ihre Sorgen vortrugen. „Es droht der Niedergang des ganzen Viertels, das doch eigentlich aufgewertet werden soll“, erklärten die Anwohnerinnen Susanne Leja und Katja Schnell. Immerhin: In Sachen Verkehrslenkung und Verkehrssicherheit soll die Verwaltung noch Lösungen erarbeiten. Grundsätzlich kann der Umbau aber starten. Denn dafür drängt die Zeit. Knapp die Hälfte der Kosten für die Tieferlegung von 130 000 Euro soll durch den ohnehin nötigen Ausbau nach dem Kanalbau fließen. 70 000 Euro übernimmt Rothe Erde.

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