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Süßer Nachwuchs bei den Ameisenbären

Zoo Dortmund

Das war auf den Punkt: Im 60. Jahr des Zoo Dortmund wurde hier der 60. Große Ameisenbär geboren. Doch noch ist das Junge, das in der Nacht zu Ostermontag auf die Welt kam, ziemlich klein und ziemlich anhänglich.

DORTMUND

von Von Gaby Kolle

, 05.04.2013
Süßer Nachwuchs bei den Ameisenbären

Dortmund ist Welthauptstadt der Ameisenbären.

Das Mädchen versteckt sich deshalb meist unter dem buschigen Schwanz von Mutter Zenobia (6), wenn diese schläft.

 Doch sobald Zenobia aufsteht, geht‘s für die Kleine huckepack. Auch am Freitag, als Zenobia für die Fotografen im Tamanduahaus eine Ehrenrunde mit ihrem Nachwuchs drehte. Für die Mutter nichts Ungewöhnliches.

FOTOSTRECKE
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In Dortmund ist der 60. Ameisenbär ist geboren

Das war auf den Punkt: Im 60. Jahr des Zoo Dortmund wurde hier der 60. Große Ameisenbär geboren.
05.04.2013
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Diese junge Dame ist Nummer 60.© Foto: Dieter Menne
So viele Ameisenbären sind in 60 Dortmunder Zoo-Jahren dort geboren.© Foto: Dieter Menne
Noch ist das Jungtier namenlos.© Foto: Dieter Menne
Sein Name muss aber mit einem "I" beginnen.© Foto: Dieter Menne
Dortmund ist Welthauptstadt der Ameisenbären.© Foto: Dieter Menne
Die zahlreichen Jungtiere werden in Zoos in der ganzen Welt exportiert.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Weitere Eindrücke vom neugeborenen Ameisenbär in Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Schlagworte Dortmund

Wenn die Ameisenbären bei diesen anhaltend niedrigen Temperaturen nicht den ganzen Tag auf die Wiese können, die Tierpfleger aber ihre Gehege sauber machen müssen, dürfen sich Zenobia und ihre Artgenossen im noch geschlossenen Publikumsbereich die Füße vertreten.

 Das Festklammern an Mutters Rücken dient dem Schutz des Nachwuchses vor Feinden wie Jaguar oder Puma. „Die Mutter kann so ungehindert auf der Suche nach Nahrung durch die Savannen Mittel- und Südamerikas streifen und bei Gefahr flüchten, ohne auf ihr langsameres Jungtier warten zu müssen,“ erklärt die stellvertretende Zooleiterin Ilona Schappert. Bis das Jungtier ein halbes Jahr alt wird, wird es bei Gefahr immer wieder auf Zenobias Rücken klettern.Zurzeit beherbergt der Zoo neun Ameisenbären, (drei Männchen und sechs Weibchen), die meisten weltweit. Die Zucht der gefährdeten Großen Ameisenbären ist für den Zoo eine echte Erfolgsgeschichte, brachte er ihm doch international den Ruf als „Welthauptstadt der Ameisenbären“ ein.  

 1975 kam das erste Paar aus Südamerika nach Dortmund. Mittlerweile halten 51 Zoos in Europa diese Tiere mit der langen Zunge. „Ich habe sie in den letzten 13 Jahren fast alle versorgt,“ sagt Ilona Schappert, die seit dem Jahr 2000 das europäische und das internationale Zuchtbuch führt. Weltweit von Südafrika bis Singapur gibt es 135 Zoos mit insgesamt 335 Großen Ameisenbären. Davon wurden im letzten Jahr 37 neu geboren.  Der jüngste Zuwachs in Dortmund hat noch keinen Namen, er soll mit dem Buchstaben „I“ anfangen. Davor kam am 17. Dezember „Hoppy“ im Zoo zur Welt. Und das nächste Kleine ist schon wieder im Anmarsch

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