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Tausende Jugendliche und Erwachsene ziehen beim „Global Fridays for Future“ durch die City

Demo von Klimaschützern

Klimaschützer kann auch Regen und Kälte nicht vom Protestieren abhalten. Und so zogen Tausende Jugendliche und Erwachsene am Freitag beim Global Fridays for Future durch die Dortmunder City.

Dortmund

, 15.03.2019 / Lesedauer: 3 min
Tausende Jugendliche und Erwachsene ziehen beim „Global Fridays for Future“ durch die City

Die 4b der Ostenberg-Grundschule hatte am Donnerstag noch schnell Plakate für „Fridays for Future“ gebastelt . © Verena Schafflick

Rund 3000 Teilnehmer sollen am Freitag bei den Demonstrationen unter dem Motto „Fridays for Future“ mitgelaufen sein, die Polizei geht aber eher von 2500 Protestierenden aus.

Aber selbst das ist beeindruckend und deutlich mehr, als die Organisatoren angestrebt hatten. Zumal es scheinbar von Minute zu Minute mehr Menschen wurden. Immer mehr Protestierende schlossen sich dem Zug an. Dabei waren nicht nur die, um deren Zukunft es geht – also Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Auch Ältere kamen mit: Eltern, Lehrer, Interessierte.

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Global Fridays for Future in Dortmund am 15. März 2019

So wurde bei Fridays for Future protestiert.
15.03.2019
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Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick
Die Veranstalter von Fridays for Future schätzten die Teilnehmerzahl ihres Zuges auf 3000. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren mit Plakaten ausgestattet, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.© Verena Schafflick

Eher verhalten begann die Demo mit einer Kundgebung auf dem Friedensplatz, bevor sich der Zug über den Wall entlang des Westentors und Hauptbahnhofs in Richtung Kampstraße bewegte. Und je weiter und geschlossener die Gruppe lief, desto selbstbewusster und lauter wurde die Menschenmasse.

Unterstützt wurden die Rufe nach Veränderungen durch zahlreiche kreative Plakate: „Das Klima ist heißer als David Beckham“ oder „Deine Muddah is so hot, selbst die Polarkappen schmelzen“, um nur zwei Slogans von vielen zu nennen.

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Lehrerin kam mit ihren Grundschülern zur Demo

Mit Plakaten ausgestattet war auch die Klasse 4b der Ostenberg-Grundschule aus Barop. Eigentlich hatte ein Elternpaar nur der Klassenlehrerin Sophie Jäger Bescheid geben wollen, dass ihr Sohn am Freitag wegen des Protests nicht zum Unterricht kommen werde. „Wir haben dann spontan einen Schulausflug dazu gemacht“, so Jäger.

Im Sachunterricht hatten sie schon über den Klimawandel gesprochen, „das passte also perfekt“. Im Schnelldurchlauf bastelten am Donnerstag die Lehrerin und ihre 22 Schülern bunt bemalte Plakate. Auch der Demo-Schlachtruf saß schon: „Wir sind hier, wir sind laut – weil man uns die Zukunft klaut!“

Probleme zwischen Schülern und Schulleiter

Da zu sein, obwohl einem Steine in den Weg gelegt werden, und seine Meinung kundzutun war auch Merle Bösing (16) von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule wichtig. Am Freitagmorgen hatte sie in den ersten beiden Schulstunden noch eine Pädagogik-Klausur geschrieben. Anschließend ging es in die Stadt zum Protestieren.

Auch gegen die Probleme an der Schule: „Uns wird im Unterricht zum Thema Klimawandel beigebracht, dass wir für unsere Zukunft protestieren sollen. Doch umsetzen sollen wir das dann nicht“, regte Bösing sich auf. Am Anfang seien die Protestaktionen auch kein Problem für die Schulleitung gewesen. Aber inzwischen seien rund 100 Leute der GSG bei „Fridays for Future“.

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Das Interesse ist gewachsen, auch durch Flyer an der Schule. „Die dürfen wir aber nicht auf dem Schulhof verteilen“, erklärte Bösing. Und schob hinterher: „Wir sind die Geschwister-Scholl-Gesamtschule und dürfen keine Flyer verteilen“ – ein Vorwurf, den Schulleiter Klaus Zielonka auf Nachfrage unserer Redaktion dementierte. Es habe keine Einschränkungen gegeben.

Da ihre Zukunft der Elfklässlerin wichtig ist, kommt Bösing trotz Fehlstunden Woche für Woche zur Demo. Deutsch, Englisch und Chemie verpasst sie. „Aber ich arbeite alles nach.“ Übrigens: Nach der Demo fuhr Bösing zurück zur Schule – um wieder in den Unterricht zu gehen.

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