Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Thier-Szene hat ihren Hafen noch nicht gefunden

DORTMUND Aus der Traum! Der Umzug der Club-Szene vom Thier-Gelände in die Speichergebäude am Hafen ist geplatzt. „Wir glauben nicht mehr an den Standort“, erklärt Till Hoppe, Mitbetreiber der Thier-Clubs, am Donnerstag auf RN-Anfrage.

von Von Oliver Volmerich

, 28.11.2008 / Lesedauer: 2 min
Thier-Szene hat ihren Hafen noch nicht gefunden

Wohin die Thier-Gastronomie umzieht steht noch nicht fest.

Nicht zuletzt die unklare Lärmschutz-Frage nach Einsprüchen von Anwohnern gegen die Strandbar Solendo sorgt für Skepsis. Und offenbar konnte man sich auch nicht mit den Entwicklern der Speichergebäude, Gerhard Lang und Heribert Leutner, einigen. Aber es sind Alternativen in Sicht. „Wir haben eine konkrete Fläche für eine Neuansiedlung von Clubs im Auge“, betont Hoppe. Derzeit fänden dazu intensive Gespräche statt. Und wenn alles gut läuft, könnte es einen relativ nahtlosen Übergang geben, wenn die Clubs im Herbst 2009 das Thier-Gelände räumen. Dort beginnen dann die Bauarbeiten für das geplante ECE-Einkaufszentrum.

Die Club-Betreiber können bei ihren Umzugsplänen weiterhin auf die Unterstützung der Stadt zählen. „Wir wollen eine Lösung finden – und wir werden sie finden“, erklärt Pascal Ledune als Sprecher der Wirtschaftsförderung. Es gebe derzeit mehrere Standort-Varianten. „Wir wollen das Szene-Angebot mit seiner überregionalen Ausstrahlung auf jeden Fall erhalten“, betont Ledune. Offen ist, was aus den Speichergebäuden am Hafen wird, die sich unter dem Titel „Docklands“ nach den Plänen von Stadt und Investoren nach dem Vorbildern in Duisburg und Münster zu einer Szene-Meile entwickeln sollten. Bislang ist die Hafenbar Solendo dabei allein auf weiter Flur, hat ihren Betrieb wegen des bekannten Ärgers mit Anwohnern in den Wintermonaten aber auch stark reduziert. Ein endgültiges Gutachten zur Lärmproblematik steht noch immer aus.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt