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Traum vom neuen Kronen-Turm geplatzt

DORTMUND Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat nun auch in Dortmund ein prominentes Opfer gefunden: Der Traum von der Entwicklung des Kronen-Geländes mit Büros im umgebauten früheren Brauerei-Turm ist geplatzt.

von Von Oliver Volmerich

, 21.01.2009 / Lesedauer: 2 min

Man habe im Zuge der anhaltenden Wirtschaftskrise von der Realisation des Bauvorhabens "Neue Krone" Abstand genommen und einvernehmlich mit dem Voreigentümer Hans-Georg Hovermann den Kaufvertrag rückabgewickelt, erklärte Investor Stefan Bußfeld auf Anfrage unserer Redaktion.

Bußfeld wollte mit der eigens gegründeten Deutsche Baukultur Dortmund GmbH den 65 Meter hohen Brauereiturm in ein markantes Büro-Gebäude verwandeln und mit ihm den zentralen Bereich des Kronen-Areals inklusive Wenker-Keller und altem Sudhaus entwickeln. Westlich des Turms sollte auf dem von der Baukultur übernommenen 14.000 Quadratmeter großen Grundstück ein Neubau für Wohnen, Geschäfte und Gastronomie entstehen.Zukunft des Kronen-Turms fraglich

Aufsehen hatte das Vorhaben nicht zuletzt wegen des architektonischen Konzepts für Loft-Büros im Kronen-Turm mit einer asymmetrisch aufgebrochenen Klinkerfassade erregt. Immerhin hatte es dazu schon den Segen des Gestaltungsbeirats der Stadt gegeben.

Nach dem Rückzug Bußfelds ist die Zukunft des Brauerei-Relikts jetzt aber wieder fraglich.

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