Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

U-Turm wird bald eingerüstet

DORTMUND In den U-Turm kommt langsam Leben. Denn der Start der Umbauarbeiten naht. Spätestens Mitte Januar auch deutlich sichtbar.

von Von Oliver Volmerich

, 06.11.2007
U-Turm wird bald eingerüstet

Das Dortmunder U soll zum Kreativwirtschaftszentrum werden.

Mitte Januar soll der alten Brauerei-Turm eingerüstet werden, kündigte der Leiter der Projektgruppe für das Sanierungsgebiet Rheinische Straße am Montag den Ratsfraktionen von SPD und Grünen an. Die geschätzten Kosten von rund einer halben Million Euro können möglicherweise durch großflächige Werbung an den Gerüsten kompensiert werden. 4,9 Mio. Euro stehen ansonsten für die so genannte Dach- und Fachsanierung, die voraussichtlich bis Herbst 2008 dauern wird, zur Verfügung. Viele Aufträge, etwa zu Elektroinstallationen, Brandschutzkonzept oder der bauphysikalischen Beratung sind bereits vergeben.

 Erste Aufräumarbeiten im Innern haben begonnen. Das anstehende Großreinemachen soll übrigens nun doch von einer Fachfirma und nicht mit Hilfe von Ein-Euro-Kräften erledigt werden, kündigte Ostholt an. Optimistisch zeigt sich der städtische Projektentwickler auch mit Blick auf das Investoren-Verfahren für den Neubau von Berufskolleg, Kreativwirtschafts- und Besucherzentrum inklusive Tiefgarage auf der Nordfläche des Brauer-Areals. Voraussichtlich in der Dezember-Ratssitzung soll die Politik über Einzelheiten entscheiden.

Warten aufs Land

Warten muss man indes weiter auf die Förderzusage des Landes für den Umbau des U-Turms zum Kreativzentrum.  Die Stadt hat das Konzept dafür noch einmal ausgefeilt. 40 Seiten liegen jetzt auf dem Tisch der Staatskanzlei und warten auf eine Entscheidung.

Voran geht es dagegen immerhin bei anderen Projekten an der Rheinischen Straße. Das Land hat die ersten 300 000 Euro von den beantragten 16 Mio. Gesamtfördersumme bewilligt, berichtete Ostholt. Damit können Projekte wie etwa der Einsatz der so genannten Straßen-Hausmeister zu Beginn des kommenden Jahres starten.

  

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt